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Nestlé-Wagner Snacks vom laufenden Band

Andrea Kurtz | 02. Oktober 2019
Nestlé-Wagner: Snacks vom laufenden Band
Bildquelle: Nestlé-Wagner

Nach nur knapp einjähriger Bauzeit weihte Nestlé-Wagner seine neue TK-Snack-Produktion ein. Seit Mitte September kommen von dort unter anderem die Rustipani; weitere Spezialitäten sind in Planung.

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„Ein großer Tag für Nestlé Wagner“, sagt Thomas Göbel, der Vorsitzende der Nestlé Wagner-Geschäftsführung: Der saarländische Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Jürgen Barke, war eigens gekommen, um den Startschuss für die hochmoderne Snack-Anlage zu geben. „Die Investition von rund 15 Millionen Euro beweist einmal mehr das große Vertrauen in das Team hier in Nonnweiler“, unterstrich Göbel. Das sei ein klares Bekenntnis zum Standort, dem „wegweisenden Zugpferd für TK-Pizzen und -Snacks“.
Die Modernisierung wurde durch den Erfolg von Innovationen wie Rustipani erforderlich. Die jetzt effizientere Produktion soll etwa 20 Prozent mehr Produkte in einer Schicht produzieren. Aktuell werden neben Rustipani die Pizzies produziert, darüber hinaus Produkte für den ausländischen Markt wie die Buitoni Pizzetta für Frankreich.

Insgesamt investiert Nestlé Deutschland 2019 mehr als 100 Millionen Euro in die deutschen Standorte und setzt dabei auf Nachhaltigkeit. Teil davon ist die neue Linie zur Papierverpackung im Chocoladenwerk Hamburg. „Wir haben seit 2010 unseren Wasserverbrauch in Deutschland um 41Prozent reduzieren können, unseren CO2 Ausstoß um 68 Prozent“, sagt Marc Boersch, Vorstandsvorsitzender Nestlé Deutschland AG. Doch darauf dürfe man nicht ausruhen. Nestlé Deutschland bezieht den Strom für alle 15 Standorte aus erneuerbaren Quellen.

Investitionen in Nachhaltigkeit
Auch die Digitalisierung soll helfen: Cobots beispielsweise, die Produkte verpacken und verladen, können im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern an einer Produktionslinie beim Tragen von Gewichten entlasten. Außerdem setzt Nestlé auf automatisierte Datenspeicherung und -auswertung entlang den Produktionslinien sowie auf die Digitalisierung der Wartungsarbeiten hin zum Arbeiten ohne Papier.