Charakteristik: Rotkohl, der zurzeit im Handel ist, stammt aus der aktuellen Ernte (von September bis November). Er ist lange lagerfähig, bis zum kommenden Sommer. Mehr als die Hälfte der deutschen Erzeugung wird zu Sauerkonserven und Tiefkühlprodukten verarbeitet.
Herkunft: Das Kohlgemüse wird in vielen Regionen Deutschlands angebaut, das beeinflusst auch die Namensgebung. Gängig sind etwa Rotkohl, Rotkraut, Blaukraut und Roter Kappes. Das größte zusammenhängende Anbaugebiet liegt in Dithmarschen, hinter den Deichen der Nordseeküste.
Handling: Die Köpfe müssen sich fest anfühlen, die äußeren Hüllblätter straff sein. Der Kohl sollte kühl (bei Temperaturen knapp über 0° C und trocken) gelagert werden. Er reagiert auf Ethylen, sollte also nicht neben Produkten wie Äpfeln lagern, die dieses Gas verströmen.
Verwendung: Man kann Rotkohl kochen, schmoren oder dünsten. Dazu entfernt man Hüllblätter und Strunk und schneidet ihn in Streifen. Außerdem lässt er sich (ganz fein geschnitten) als Rohkost zubereiten, allerdings sollte man dazu besser Sommersorten nutzen: Sie haben eine feinere Struktur, lassen sich aber nicht lange lagern. Tipp: Das Gemüse behält seine intensive Farbe, wenn man beim Kochen einen Schuss Essig oder Zitronensaft zugibt. Es empfiehlt sich, beim Schneiden Einmalhandschuhe zu tragen.
Frucht des Monats - Rotkohl Zum Fest
Zu Weihnachten steht traditionell bei vielen Verbrauchern Rotkohl auf dem Speiseplan. Er harmoniert mit weihnachtlichen Gewürzen.
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