Spätestens in diesen Tagen beginnt im Allgäu der Weidegang. Die Kühe kommen raus aus dem Stall. Sie fressen dann saftiges Gras und junge Kräuter. Mit der anderen Futtergrundlage ändert sich die Beschaffenheit der Allgäuer Milch. Käsemeister unterscheiden zwischen Winter- und Sommermilch. Die Weidemilch in den Sommermonaten ist deutlich gelber als Wintermilch, das Milchfett hat eine andere Zusammensetzung und besitzt die leichte Würze des jungen Grases. Sie schmeckt sämiger und gehaltvoller. Das geht auch auf die Produkte wie Allgäuer Emmentaler und Allgäuer Bergkäse (g.U.) über. Die auf Basis der Sommermilch erzeugten Käse sind in der Farbe leuchtender, ihre Konsistenz ist weicher sowie der Geschmack intensiver und sämiger. Diese Veränderungen zeichnen ein richtiges Naturprodukt aus. Übrigens sind beide Käse geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.). Das Siegel garantiert, dass sie in der genannten Region erzeugt, verarbeitet und hergestellt wurden. Auch alle Rohstoffe müssen aus der jeweiligen Region kommen.
Milchprodukte: weiße Linie Sommer- und Wintermilch beeinflussen den Käse
Sommer- und Wintermilch beeinflussen den Käse
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