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Mehrwegpfand Starbucks mit bundesweiter Bechergebühr

Lebensmittel Praxis | 08. Januar 2020
Mehrwegpfand: Starbucks mit bundesweiter Bechergebühr
Bildquelle: Carsten Hoppen

Starbucks führt an allen Standorten in Deutschland dauerhaft eine Gebühr von 5 Cent auf Pappbecher für Heißgetränke ein. Die eingenommenen Beträge spendet Starbucks vollständig an den WWF.

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Die bundesweite Einführung folgt auf eine erfolgreiche zweimonatige Testphase in Hamburg und Berlin, in der sich die Bestellungen im umweltfreundlicheren Mehrwegbecher verdoppelt haben. 

Seit dem 7. Januar 2020 zahlen Gäste bei Starbucks deutschlandweit eine Bechergebühr von 5 Cent, wenn sie ein Heißgetränk im Pappbecher bestellen. Dass die Gebühr wirkungsvoll ist, zeigen die Ergebnisse aus einer Testphase in Hamburg und Berlin, wo Starbucks bereits seit 5. November 2019 eine Gebühr erhebt. Im Zeitraum von rund acht Wochen war in den teilnehmenden Coffee Houses ein deutlicher Anstieg der Bestellungen im Mehrwegbecher zu verzeichnen. 

„Die Bechergebühr ist der richtige Schritt, um noch mehr Gäste zu motivieren, ihr Getränk im Mehrwegbecher zu genießen. Das zeigen uns auch eindeutig die Zahlen aus Hamburg und Berlin“, so Kai Bordel, Managing Director Starbucks Germany. „Es ist unser erklärtes Ziel, die Anzahl an Pappbechern zu reduzieren. Die Bechergebühr erweist sich hier als wirkungsvolle Ergänzung zu unseren Rabattangeboten.“

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Bereits seit Gründung des ersten Coffee Houses in Deutschland bietet Starbucks Gästen, die sich ihr Getränk im Mehrwegbecher servieren lassen, 30 Cent Rabatt. Während der Testphase in Hamburg und Berlin stieg der Anteil an Bestellungen, die in mitgebrachte wiederverwendbare Becher ausgegeben wurden, von rund 2,5 Prozent auf 6 Prozent. 

Starbucks ist das erste große Unternehmen, das in Deutschland eine Bechergebühr auf Pappbecher einführt. Das Unternehmen fördert darüber hinaus Initiativen von Behörden und NGOs, die sich für eine größere Akzeptanz von Mehrwegbecher-Systemen einsetzen, wie die „Better World Cup Initiative“ in Berlin oder den „Kehrwiederbecher“ in Hamburg, und unterstützt Projekte und Unternehmen, die an der Herstellung von recyclebaren to-go-Bechern arbeiten