Die deutsche Ernährungsindustrie wächst im September preisbereinigt um 3,1 Prozent. Der nominale Umsatz klettert auf 20,9 Milliarden Euro. Doch die Stimmung kippt: Der Ifo-Geschäftsklimaindex stürzt um 9,0 Punkte ab.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich weiter. Das Ifo-Geschäftsklima sank im Dezember auf 87,6 Punkte – Volkswirte hatten mit einem Anstieg gerechnet. Besonders stark traf es die Industrie, auch im Handel ist die Lage trüb.
Eine aktuelle Studie zeigt: Deutsche Verbraucher sind so pessimistisch wie in kaum einem anderen untersuchten Land – gleichzeitig wird KI immer häufiger zum Einkaufsberater. Sparen wollen die Deutschen unter anderem bei alkoholischen Getränken und Snacks.
Gut ein Drittel der Verbraucher will in diesem Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben als 2023, so eine Marktforschungs-Erhebung. Fast jeder Fünfte verzichtet komplett auf Geschenke. Die Mehrheit investiert zwischen 100 und 400 Euro.
Die Zahl der Insolvenzen im deutschen Einzelhandel steigt weiter an und schrammte zuletzt nur knapp am Neun-Jahres-Hoch vorbei. Das geht aus einer Studie des Kreditversicherers Allianz Trade hervor. Eine weitere Konsolidierung des Marktes sei wahrscheinlich.
Der deutsche Einzelhandel steht weiterhin unter Druck. Vor diesem Hintergrund hat das Handelsforschungsinstitut IFH Köln verschiedene Szenarien entwickelt und in einer Studie zusammengefasst.
Nur 10 Prozent der deutschen Einzelhändler rechnen mit guten Umsätzen im Weihnachtsgeschäft. Ein Viertel geht sogar von schlechten Erlösen aus. Besonders pessimistisch zeigen sich Spielwarenhändler. Das hat das Ifo-Institut ermittelt.
Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer, das Ifo-Geschäftsklima fällt überraschend um 0,3 Punkte auf 88,1 Punkte. Ökonomen hatten mit einem Anstieg gerechnet. Besonders die Industrie blickt pessimistisch in die Zukunft.
Marketing-Experte Christoph Burmann erklärt, warum große Konsumgüterhersteller immer weniger in echte Innovation investieren – und stattdessen Milliarden in Aktienrückkäufe stecken. Im Interview spricht der Professor über Folgen für den Handel und starke Marken.