Klein, aber fein – so lässt sich die InterMopro beschreiben. Zwar waren weniger Aussteller als in den Vorjahren präsent, zudem oft mit kleineren Ständen. Doch die Aussteller waren durchweg zufrieden mit der Resonanz. Einkäufer und Thekenpersonal, die auf der Suche nach Besonderheiten für ihren Tresen sind, waren hier genau richtig. Produzenten und Importeure wie Münnich Fromage, Ruwisch und Zuck, Heiderbeck oder Scheer zeigten auf vielen Metern Kühltheke ihre Spezialitäten.
Wichtige Themen, die an den Ständen diskutiert wurden: An zentraler Stelle stand das Wohlergehen der Milchlieferanten, also meist der Kuh. Beemster beispielsweise informierte über „glückliche Kühe“, die sich freuen, auf der Weide stehen zu dürfen (100 Prozent Weidemilch). Im Fokus stand auch das Argument: „ohne Gentechnik“, das in der Milchbranche immer wichtiger zu werden scheint. Ein anderes Thema sprach SCM Switzerland Cheese Marketing an: Natamycin. Das ist ein Mittel, mit dem manche Produzenten den Käseüberzug versehen, damit er nicht schimmelt. Die Botschaft: Schweizer Raclette ist frei davon, man kann die Rinde bedenkenlos mitessen.
InterMopro Eine Plattform für Spezialitäten
Auf keiner anderen Messe kann man so viele Milchprodukte verkosten wie auf der InterMopro.
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