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Käserei Stegmann So schmeckt das Allgäu

Friederike Stahmann | 24. Juni 2019
Käserei Stegmann: So schmeckt das Allgäu
Bildquelle: Käserei Stegmann

Die Käserei Stegmann bringt mit der neuen Premiummarke „Alpgäuer“ eine Auswahl an Schnitt- und Hartkäsen ins Kühlregal. Zum Markenlaunch schaltet man eine breit angelegte TV-Kampagne.

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Braune Kühe, freie, weite Wiesen, sanfte Hügel, Stille und unberührte, intakte Natur – das verbinden Teilnehmer einer deutschlandweit durchgeführten qualitativen Marktforschungsstudie mit dem Allgäu. Damit assoziieren Verbraucher genau das, was etymologisch darin steckt: eine bergige Landschaft mit viel Wasser und Wiesen. Interessanterweise mit ausschließlich positiven Claims: Natur, Entschleunigung, Frische. Für Marketingfachleute kurz gefasst: eine Region mit Top-Image.
Die Käserei Stegmann ist seit 1906 Experte in der Herstellung von Hart- und Schnittkäse – inmitten dieser alpin geprägten Gesundheits- und Wohlfühldestination. Man gilt seit mehr als einem Jahrhundert als führender Hersteller von Emmentaler in Deutschland und vertreibt seine Käse als Industrieprodukt, Handelsmarke und über die Preiseinstiegsmarke „Aggenstein“. Die Allgäuer Käserei gehört zur Molkereigenossenschaft Sodiaal.

Markenname mit Emotionen
Um die Absatzkanäle der eigenen Käseherstellung zu diversifizieren und ein weiteres Standbein aufzubauen, entstand über eine Entwicklungszeit von drei Jahren die Premiummarke „Alpgäuer“. „Alpgäuer“ – ein Wort, das nicht ganz leicht über die Zunge geht. Ganz bewusst: „Das zeigt Charakter und verdeutlicht was unsere Region ist: nicht nur lieblich, sondern auch rau“, erläutert Geschäftsführer Johann Meier. Gleichzeitig steht das Allgäu für die Erzeugung hochwertiger Milchqualitäten. In „Alpgäuer“-Produkten stecken ausschließlich Rohmilchpremiumsorten, wie Bergbauernmilch OGT, Bio-Milch und Heumilch. Das wird durch die Zusammenarbeit mit rund 150 kleinen, familiengeführten Bergbauernhöfen, die im Durchschnitt 30 Kühe halten, möglich. Kurze Transportwege – maximal 50 Kilometern vom Bergbauern zur Käserei – gehören zum Aspekt der Nachhaltigkeit, ebenso wie Produktion, Verpackung und Auslieferung an und von einem einzigen Standort, nämlich im Oberallgäuer Altusried.

Seit dem 1. März 2019 ist die neue Marke national im Lebensmittelhandel gelistet, so wie bei Kaufland, Rewe, Edeka und Markant. „Die ersten Verbraucherresonanzen sind sehr positiv“, gibt Senior Brandmanagerin Nadine Heil Auskunft. Die Markenbotschaft „Käsespezialitäten mit natürlichem, authentischem Genusserlebnis und gutem Gefühl“, scheint anzukommen.

800 Meter über NN oder höher – was Kühe von solchen Wiesen und Weiden fressen, gibt laut EU Bergbauernmilch.

Herzhaftes aufs Brot
Das Sortiment ist mit jeweils drei Scheiben- und Portionsvarianten sowie Reibekäse marktadäquat gestartet. „Unsere Produkte spiegeln Tradition und Rustikalität wider“, begründet Meier, wofür das Allgäu auch steht: Natürlichkeit – auch auf dem Brot. Gleichzeitig wird auch das Snack-Genuss-Segment mit hauchfeinen Allgäuer Emmentaler-Scheiben bedient. Das Packaging ist so strukturiert, dass die Kernbotschaften „wer sind wir?“, „was liefern wir?“, „was macht das Allgäu aus?“ und „woher kommt die Milch?“ auf einen Blick ersichtlich sind. Die matt anmutende Holzstruktur der Verpackung besteht aus einer Papier-Mix-Folie, um dem Verbraucher Natürlichkeit auch optisch zu signalisieren. Um die Marke zu promoten, legt man den Hauptfokus auf TV-Werbung. Zudem agiert man in den sozialen Medien, hat einen eigene Homepage und beantwortet Kunden in einem 360 Grad-Imagefilm die Frage, was das Besondere am „Alpgäuer“ ist.