Die Dole Food Company, nach eigenen Angaben weltweit größter Lieferant von frischen und verarbeiteten Früchten, stellte ein Beispiel aus Costa Rica vor, bei dem der Wasserverbrauch in der Plantage deutlich reduziert wird. Zur Erzeugung von einem Kilogramm Ananas werden laut Dole dort nur 100 Liter Wasser benötigt, für ein kg Bananen 250 l. Auf der Internetseite www.waterfootprint.org kann man ersehen, wie groß der Bedarf für andere Lebensmittel ist: 900 l Wasser sind demnach für ein kg Mais nötig, die Herstellung von 1 kg Rindfleisch verschlingt sogar 16.000 Liter Wasser. Neben dem Kohlendioxid-Ausstoß (Stichwort Carbon Footprint) wird Wassermanagement weltweit in der Branche zum Schlüsselfaktor, sowohl im Freiland als auch in den Gewächshäusern. In vielen Regionen wäre der kommerzielle Anbau von Früchten ohne gezielte Bewässerung nicht möglich, man denke nur an Südspanien oder Israel.
Wasserknappheit Fruchtbranche: Wasser weltweit knappe Ressource
Wie nutzt man das knappe Gut Wasser? Diese Diskussion entwickelte sich zu einem der beherrschenden Themen auf der Fachmesse Fruit Logistica in Berlin.
Bildquelle: Messe Berlin
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
Viel gelesen in Hersteller
-
So entsteht...Rund 100 Qualitätskontrollen bis ins Regal – der aufwendige Herstellungsprozess einer Gesichtscreme -
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen
Im Gespräch - Hersteller
-
Famila-Warenhausleiter im Interview„Traditionelle Angebote sind erfolgreich“ – warum Klassiker zur WM den Unterschied machenOliver Wagner vom Famila-Warenhaus in Neustadt setzt zur Fußball-WM vor allem auf bewährte Sortimente statt teurer Aktionen – und erklärt, warum zu viel Event schnell zum Verlustgeschäft wird.
-
Ritter Sport„Nachhaltigkeit ist ein Marathon, kein Sprint“Mehr Nachhaltigkeit beim Kakao und bei anderen Zutaten ‒ das ist das Ziel der Schokoladenhersteller. Viel wurde bereits erreicht, doch es bleibt noch einiges zu tun. Benno Mauerhan spricht über Nachhaltigkeit, sein erstes Jahr als DACH-Chef und horrende Kakaopreise.