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Tiernahrung Neues Sortiment

Lebensmittel Praxis | 24. Februar 2011

Westfleisch stellt dem Handel die ersten 14 Artikel der Aktion Tierwohl vor.

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Mit dem Anspruch, verbessertes Tierwohl nicht nur überprüfbar, sondern auch in Produkten erlebbar und verfügbar zu machen, präsentiert Westfleisch derzeit dem Handel die ersten Artikel seines völlig neuen Sortiments. Unter dem Label „Aktion Tierwohl" sollen die Artikel im Frühsommer in den Handel kommen. Erste Listungsgespräche wurden bereits erfolgreich geführt.

Aktuell besteht das Sortiment u. a. aus Bierschinken, Krustenschinken, Schinken-Salami, Bacon, Hackfleisch, Minutensteaks, Gyros und Bratwurst. Die Artikel sollen mit einem ca. 10-prozentigen Preisaufschlag gegenüber vergleichbaren QS-Produkten angeboten werden. Kooperative Werbemaßnahmen werden die Markteinführung begleiten. Westfleisch-Verkaufsleiter Hubert Kelliger ist überzeugt, dass das neue Sortiment genau den Nerv der Zeit trifft und bei Verbrauchern sowie dem Handel gut ankommen wird.

Derzeit nehmen an dem Programm „Aktion Tierwohl" etwas mehr als 60 Landwirte teil (Gesamtvolumen von ca. 350.000 Tieren), weitere 80 stehen auf einer jederzeit aktivierbaren Stand-by-Liste. Teilnehmen können nur Landwirte, die in ihren Betrieben zahlreiche Maßnahmen ergriffen haben, um das Wohlergehen der Tiere gegenüber den derzeit geltenden gesetzlichen Standards deutlich und überprüfbar zu verbessern (z. B. keine Ferkelkastration sondern Ebermast). Dabei erfüllen sie nicht nur die Anforderungen des QS-Systems, sondern auch die in den so genannten fünf Freiheiten festgelegten Kriterien des international anerkannten „Animal-Welfare"-Standards: frei von Hunger, auch Fütterungsfehlern und Durst, frei von Unbehagen durch ungeeignete Unterbringung, frei von unnötigem Schmerz, von Verletzung und Krankheit, frei von Angst und vermeidbarem Leiden, frei (sich tiergemäß, d. h. dem Nutztier angepasst, verhalten zu können).

Zusätzlich gewährleistet die Aktion Tierwohl z. B. eine technisch optimierte und überwachte Betäubung, den Westfleisch-Gesundheitsindex, abgeleitet aus 16 Parametern und verdichtet auf drei Kriterien (Tageszunahme, Kümmereranteil/Mastverluste und Behandlungstage), die zusammen mit dem Westfleisch-Haltungsprofil abgeleitet aus 16 Befunden der amtlichen Fleischuntersuchung auf sechs Merkmale (Gelenke, Haut, Ohr, Schwanz, Lunge und Brustfell) verdichtet werden.