Das Material, dem Unternehmen zufolge ein Novum in der Haarpflegebranche, besteht aus Kunststoff auf Zuckerrohrbasis, einem natürlichen, nachwachsenden Rohstoff, während herkömmlicher Kunststoff aus Erdöl hergestellt wird. Vorteile: Für die Herstellung von Kunststoff auf Zuckerrohrbasis werden laut P&G pro Tonne mehr als 70 Prozent weniger fossile Brennstoffe benötigt und mehr als 170 Prozent weniger Treibhausgase als für herkömmlichen Kunststoff aus Erdöl ausgestoßen.
Im Sommer sollen die neuen Flaschen in Westeuropa auf den Markt kommen und im Laufe der kommenden beiden Jahre weltweit eingeführt werden.
Durch die neue Verpackung unterstütze Pantene das selbstgesetzte Ziel, bis 2020 25 Prozent der erdölbasierten Materialien durch nachhaltig beschaffte erneuerbare Materialien zu ersetzen, heißt es in der Unternehmensmeldung. Langfristige will P&G vollständig auf erneuerbare oder recycelte Stoffe für sein gesamtes Produktangebot umsteigen.
Procter & Gamble Nachhaltige Kunststoffflaschen
Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) setzt bei seiner Marke Pantene auf den Aspekt Nachhaltigkeit. Shampoos und Pflegespülungen der Pflegeserie Pantene Pro-V Nature Fusion werden künftig in neuen, aus pflanzenbasiertem Kunststoff gefertigten Flaschen verkauft.
Das könnte Sie auch interessieren
LP international - Nachrichten
-
Neue FreihandelszoneEU-Kommission kündigt Anwendung von Mercosur-Abkommen anUnternehmen in Deutschland und anderen EU-Staaten können aufatmen: Sie werden in Kürze die Vorteile eines neues Freihandelsabkommen nutzen können – noch vor dem offiziellen Inkrafttreten.
-
SchwedenScan Sverige kauft zwei Schlachtbetriebe in NordschwedenDer schwedische Fleischverarbeiter Scan Sverige übernimmt zwei Schlachtbetriebe im Norden des Landes. Mit den Zukäufen will das Unternehmen seine Kapazitäten ausbauen und die gestiegene Nachfrage nach schwedischem Fleisch bedienen.
-
ÖsterreichBierproduktion in der Alpenrepublik sinkt deutlichDie österreichische Bierproduktion ist im vergangenen Jahr um 7,1 Prozent gesunken. Besonders stark traf es Dosenbier: Die Produktion brach um 23 Prozent ein. Der Verband macht dafür das neue Einwegpfand verantwortlich.