Der Umsatz lag bei 911,9 Mio Euro (2014: 897,2 Mio. Euro). Zwar konnte sich auch der Marktführer nicht gegen den allgemein rückläufigen Sektkonsum stemmen und verlor in diesem Bereich mit 114 Mio. Flaschen 1,6 Prozent. Der Sektmarkt ist laut Christof Queisser, Vorsitzender der Geschäftsführung, auf hohem Niveauleicht rückläufig. Dies liege unter anderem daran, dass die Anlässe breiter und informeller als in der Vergangenheit seien. Der Marktanteil am deutschen Sekt konnte dennoch von 52,9 auf 54,9 Prozent ausgebaut werden. „Wir erreichen mit unserer Dachmarke Rotkäppchen so viele Konsumenten wie nie zuvor. Mehr als jede zweite in Deutschland verkaufte Flasche Sekt stammt aus unserem Haus“, konstatiert Queisser. Der Rückgang beim Sekt konnte mit Zuwächsen bei den weinhaltigen Getränken (dazu zählen RotkäppchenFruchtsecco und Jules MummPlus) auf 21,6 Mio. Flaschen (Vorjahr: 16,7 Mio. Flaschen) aufgefangen werden. Auch die Sektion Wein (Blanchet und Rotkäppchen Qualitätswein) schraubte den Absatz um 7,5 Prozent auf 19,2 Mio. Flaschen hoch. Mit 45,9 Mio. abgesetzten Flaschen erzielte der Bereich Spirituosen ein Plus von 2,4 Prozent. Die Internationalisierung der Sektmarke Rotkäppchen ist mit dem Eintritt in den tschechischen Markt gestartet. Das Jahr 2016 plant Queisser verhalten optimistisch. Man bewege sich in einem dynamischen Umfeld.
Rotkäppchen Mumm Positive Bilanz
Gute Stimmung in Freyburg: Die Rotkäppchen-Mumm-Sektkellereien steigerten 2015 den Gesamtabsatz um 2,8 Prozent auf 253 Mio. Flaschen ein weiteres Mal.
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