Erkrankte Tiere erhalten natürlich Antibiotika, werden jedoch vom antibiotikafreien Programm ausgeschlossen und konventionell vermarktet“, sagt Christina Reßmeyer, Brand Managerin beim Hersteller Reinert. Mit der Auswahl der beiden Sorten „luftgetrocknet“ und „mild geräuchert“ ist laut Reßmeyer für jeden Kunden etwas dabei. Vor dem Launch der Herzensache haben die Verantwortlichen bei Reinert Marktforschungen durchgeführt. „Hierbei wurde uns die Relevanz der Thematik ‚Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung‘ bestätigt“, so Reßmeyer. „Daher waren wir uns sicher, dass wir mit der ‚Herzenssache‘ auf großes Interesse, insbesondere bei bei ernährungs- und gesundheitsbewussten Kunden stoßen“, sagt Reymeyer. Der Hersteller stellt seinen Handelspartnern ein umfangreiches Informationspaket zur Verfügung. Darin sind Informationsbroschüren und Infoblöcke für die Regale enthalten. Darüber hinaus bietet Reinert auch verschiedene PoS-Materialien wie Regalstopper, Truhenaufsteller oder Zweitplatzierungssäulen als Verkaufsunterstützung an. In ausgewählten Märkten gibt es zudem Verkostungseinsätze mit geschulten Promotoren. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass vor allem der persönliche Kontakt mit den Kunden am PoS – wie etwa bei Verkostungsaktionen – wertvoll ist“, so Reßmeyer. Darüber hinaus sind Verbundplatzierungen mit passenden Artikeln anderer Warengruppen auch eine gute Vermarktungsmöglichkeit.
Fleisch, Wurst und Geflügel - Gold Herzenssache Gourmet-Schinken / H. & E. Reinert GmbH
Komplett Antibiotikafrei: „Das Besondere an dem Herzenssache-Sortiment ist, dass das Fleisch für unsere Produkte aus 100 Prozent antibiotikafreier Aufzucht stammt.
Das könnte Sie auch interessieren
Viel gelesen in Hersteller
-
So entstehen...Tiefkühlgerichte ohne Zusatzstoffe – wie das Reinheitsgebot die Marke Frosta neu erfand -
SpeiseeisInhalt und Verpackungsgrößen – mit welchen Konzepten Eishersteller in die Saison gehen -
KreislaufwirtschaftContainer auf dem Parkplatz? Wie Recyclingziele zur Infrastrukturfrage für den Handel werden -
Oster-BackenDie Deutschen backen wieder mehr – so profitieren Handel und Hersteller davon
News in Fleisch, Wurst & Geflügel
-
BZL-DatenVerbraucher in Deutschland essen mehr FleischNach vorläufigen Berechnungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) haben die Verbraucher in Deutschland 2025 pro Person 54,9 Kilogramm Fleisch gegessen. Das waren 1,4 Kilogramm mehr als im Vorjahr. Hauptgrund dafür: Ein Allzeithoch von knapp 15 Kilogramm Geflügelfleischverzehr pro Person.
-
Tierwohl-ZuschlagMüller Gruppe zahlt mehr für Rinder aus Haltungsform 3Die Müller Gruppe erhöht ab April 2026 den Zuschlag für Rinder der Haltungsform 3 auf 30 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht. Das Unternehmen will Tierhalter für höhere Aufwendungen stärker honorieren. Die Erhöhung gilt für fleischreiche Schlachtkühe der Rasse Fleckvieh.
-
Maul- und KlauenseucheWieder Fleisch-Exporte nach Nordamerika möglichVor gut einem Jahr unterbrach die Maul- und Klauenseuche in Deutschland den Handel mit Fleisch in wichtige Märkte außerhalb Europas, unter anderem die USA und Kanada. Die Lage normalisiert sich nun weiter. Deutschland darf wieder Fleisch, Milchprodukte und Käse in die beiden Länder exportieren.