Bis Ende 2015 werde in allen transparenten PET-Flaschen 100 Prozent rPET mit einem Anteil von 80 Prozent PET aus der Pfandflaschensammlung sowie 20 Prozent PET aus dem Gelben Sack vorhanden sein. „Für uns ist es ein wichtiger Bestandteil unserer nachhaltigen Strategie, Verpackungen so zu gestalten, dass sie ‚maximal’ nachhaltig sind“, sagt Reinhard Schneider, Geschäftsführender Gesellschafter. Bereits jetzt verzichtet Werner & Mertz zu 100 Prozent auf sogenanntes Virgin Material (neu hergestelltes PE), und gibt nur Flaschen mit 100 Prozent Recyclat in den Handel. Bei den Endverbrauchern kommen diese an. Dies belegen, so Schneider, Praxistests im LEH: „Inzwischen sind rund 500.000 rPET-Flaschen Frosch-Spülmittel mit einem 20-prozentigen Anteil PET aus dem Gelben Sack ohne eine einzige Reklamation verkauft worden.“ Projektpartner der 2012 gestarteten Initiative sind der Grüne Punkt Duales System Deutschland, das Verpackungsunternehmen Alpla, NABU, Rewe Group sowie der Hersteller von Sensorsystemen, Unisensor.
Werner & Mertz Recyclat überzeugt bei Praxistests
Auf seinem Weg, PET-Verpackungen in einen Kreislauf zu führen und dabei den im Gelben Sack gesammelten PET-Abfall zu nutzen ( Recyclat-Initiative ) ist Werner & Mertz nach eigenen Angaben gut vorangekommen:
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