Mit der Einführung einer neuen Marke aber geht Switzerland Cheese Marketing (SCM), Baldham, neue Wege. Der „ Swizzrocker “, erhältlich ab Februar 2015, soll, so der Slogan, „die Freiheit vermitteln, sich eine Auszeit zu nehmen“. Der Schnittkäse mit schwarz-silbernem Label soll mit unkonventionellem Charme „die Theke rocken“, so die Erwartung der Schweizer. Man geht sogar davon aus, dass der Neue Kultpotenzial entwickele. Mit dem Swizzrocker will die SCM gezielt jüngere Konsumenten ansprechen , der Fokus liegt auf den 30- bis 50-Jährigen. Bei dem Produkt handelt es sich um einen Schnittkäse aus Rohmilch , der Fettgehalt beträgt mindestens 45 Prozent Fett i.Tr. Der Käse ist vier bis sechs Monate gereift, sein Geschmack wird als „schmackhaft-kraftvoll“ beschrieben und erinnert von Geschmack und Konsistenz an einen Schweizer Tilsiter. Wirft man einen Blick auf alle Schweizer Käse, wird deutlich, dass sie an deutschen Käsetheken die dritte Position belegen. Umsatzstärker sind lediglich Käse aus den Niederlanden und aus Deutschland. Dabei macht den Schweizern (wie auch anderen Anbietern) zu schaffen, dass die Käsetheke rein zahlenmäßig im deutschen Handel verliert. Vergleicht man das erste Halbjahr 2014 mit dem Vorjahr, steht ein Minus von 6,5 Prozent zu Buche (Quelle: Nielsen). Die Endverbraucherpreise hingegen sind auch im letzten Jahr gestiegen: Emmentaler AOP kostet bspw. zwischen 1,79 und 2,39 Euro pro 100 g.
Swizzrocker Schweizer Käse mit neuer Marke
Wer an Schweizer Käse denkt, assoziiert meist satte Almen, Blumenwiesen und hohe Berge.
Das könnte Sie auch interessieren
Viel gelesen in Hersteller
-
Dauerbrenner HeißluftfritteuseVom Tiefkühlsnack bis zum Gewürz – so erobert der Airfryer immer mehr Warengruppen -
Fahrt mit...Nina Gerhardt war Kaufland-Managerin – wie sie jetzt den Einkauf von Knuspr sortiert -
Plant-Based-MarktVegan reicht nicht mehr – warum Bio und Convenience jetzt die Wachstumshebel sind -
Generationswechsel bei GenuportHier sagt Konstantin Lebens, wie er den Import-Spezialisten weiterentwickelt
News in Fleisch, Wurst & Geflügel
-
Tierwohl-ZuschlagMüller Gruppe zahlt mehr für Rinder aus Haltungsform 3Die Müller Gruppe erhöht ab April 2026 den Zuschlag für Rinder der Haltungsform 3 auf 30 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht. Das Unternehmen will Tierhalter für höhere Aufwendungen stärker honorieren. Die Erhöhung gilt für fleischreiche Schlachtkühe der Rasse Fleckvieh.
-
Maul- und KlauenseucheWieder Fleisch-Exporte nach Nordamerika möglichVor gut einem Jahr unterbrach die Maul- und Klauenseuche in Deutschland den Handel mit Fleisch in wichtige Märkte außerhalb Europas, unter anderem die USA und Kanada. Die Lage normalisiert sich nun weiter. Deutschland darf wieder Fleisch, Milchprodukte und Käse in die beiden Länder exportieren.
-
Fleisch-KlassikerDöner wird teurer und beliebterDöner wird trotz deutlich gestiegener Preise immer beliebter in Deutschland. Für ein mit Fleisch gefülltes Fladenbrot waren im vergangenen Jahr nach Angaben des Marktforschers YouGov im bundesweiten Durchschnitt 7,11 Euro fällig, 47 Prozent mehr als 2021.
