Nach Absprache mit den Landwirten soll sich jeder interessierte Bürger ein eigenes Bild davon machen können, wie Legehennen, Masthähnchen und Puten gehalten werden. Immer wieder steht die Geflügelbranche am Pranger. Echte und vermeintliche Skandale beschädigen das Image der Landwirte, die sich mit diesem Projekt wehren wollen. Gut für ihr Image ist auch die erste Auswertung der im Februar eingeführten „Spot-Audits" innerhalb des QS-Systems. Bei bislang 380 unangekündigten Kontrollen in deutschen Hähnchen- (170), Puten- (182) und Pekingentenställen (28) sei keine K.o.-Bewertung ausgesprochen worden. Bei drei von 6.840 Einzelbewertungen (0,04 Prozent) bewerteten die Prüfer Anforderungen insbesondere im Bereich Gebäudehygiene als nicht erfüllt. Die Tierhalter müssen fristgerecht nachbessern, sonst droht der Ausschluss aus dem QS-System. 2013 gelten die unangekündigten Kontrollen verbindlich für alle Tierhalter im QS-System.
Geflügelbranche Geflügelbranche arbeitet am Image
Mehr als 60 niedersächsische Geflügel-Betriebe öffnen ihre Ställe. Diese Transparenzoffensive will über die Geflügelhaltung informieren und „ein realistisches Bild" vom Alltag der Landwirte zeigen, teilt der Initiator des Projekts, der Niedersächsische Geflügelwirtschaftsverband, mit.
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Bild: Die Geflügelbranche startet eine Transparenzoffensive.
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