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Edeka Niemerszeim In jedem Fall außergewöhnlich

Dieter Druck | 30. Januar 2015

Die Süßwarenabteilung im modernsten Markt von Edeka Niemerszein bietet Besonderes: Ambiente, Vielfalt sowie Produkte aus kleinen Manufakturen und mit überwiegend regionalem Bezug.

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St. Georg – aufstrebender Stadtteil in Hamburg. 10.000 Menschen leben dort. Hinzu kommen 40.000, die in diesem Viertel ihrem Job nachgehen. Die Leute in St. Georg sind in der Mehrheit multikulturell orientiert, eher tolerant als konservativ, aufgeschlossen Andersdenkenden und Neuartigem gegenüber. Gute Voraussetzungen, um mit einem Supermarkt neue Wege zu beschreiten. Das hat Edeka Niemerszein an diesem Standort getan, immer bestrebt, dem Kunden etwas zu bieten, was über die Norm hinausgeht.

Das ist auch mit der Süßwarenabteilung gelungen. Ein Kaufmannsladen ausgestattet mit original Verkaufsmöbeln aus den Jahren um 1910, mehr als 100 Jahre alten Bodenfliesen von Villeroy & Boch sowie einer Decke mit Hinterglasmalerei. „Nichts Retro, alles original“, unterstreicht Inhaber Volker Wiem. Die Möbel stammen aus dem Fundus von Bernhard Paul, lange Zeit Leitfigur des Circus Roncalli und Sammler von altem Ladeninventar.

120 qm belegt die historische Ecke mit Tresen, alten Kaffeeschütten, Werbematerialien von anno dazumal und einer modernen Pralinentheke. Auch das Sortiment birgt Besonderes und hat meist einen regionalen Bezug zur Hansestadt. So stammen die Pralinen und Schokoladenwaren unter anderem aus der Hamburger Confisierie Stolle, handgemachte Bonbons liefert der Bonscheladen aus Altona, und „Der Keksbäcker“, Hamburg, bäckt z. B. Kekse auf Basis alter Familienrezepte. Besonders passend zum Regio-Aspekt sind auch die Wirsing- und Grünkohlchips von Heimatgut. Kommt auch aus der Hansestadt.


Der Bezug zu Hamburg bzw. zum Norden und die Zusammenarbeit mit kleinen Manufakturen ziehen sich als roter Faden auch durch andere Warengruppen. „Produkte, die es nicht an jeder Ecke gibt, aber dennoch fast um die Ecke hergestellt werden“, formuliert Wiem. Von den Süßwaren werden rund 40 Prozent der Artikel über Strecke geliefert.

Die „konventionelle“ Ware ist in unmittelbarer Nähe platziert. Wer genauer hinschaut, findet auch in diesem Umfeld noch interessante Produkte und vor allem Vielfalt. Allein mit den salzigen Snacks werden zwei gegenüberliegende jeweils etwa 15 m lange Regalreihen gefüllt. Neben den führenden deutschen Marken finden sich u. a. Produkte aus acht englischen, großen und kleinen Chipsmanufakturen oder Linsenchips. „Das mag nicht ganz umsatzkonform sein, aber wir wollen Vielfalt und damit immer wieder Außergewöhnliches bieten“, erklärt Wiem.

Das setzt sich fort bei Aktionen. Ein Disc-Jockey legt dann und wann Samstags im Laden auf, Pianisten bringen ihre Kunst zu Gehör, singende Engel reichen zur Weihnachtszeit schokoladige Kostproben an die Kunden, und der Keksbäcker stellt einen Schokoladenbrunnen auf, an dem Kunden die von ihm gebackenen Bärentatzen überziehen können. Daher verwundert es auch nicht, dass Displays der großen Marken eher selten zu sehen sind. Aktionen finden auf individuell möblierten, festen Flächen im Markt statt.

Faire Süßwaren haben im Bio-Trockensortiment ihren Platz, weil sie in der Regel zusätzlich eines der Bio-Siegel tragen. „Sie sind als Block platziert und funktionieren an diesem Standort wirklich gut“, sagt Wiem. Genauso überzeugt ist er von den Eigenmarken Edeka sowie Gut & Günstig. „Eine tolle Nussauswahl, der Cookie des Jahres, basierend auf Zutaten aus einem Kunden-Voting, vielfältige Salzgebäcke – das Ganze ist oftmals innovativer, als das, was von großen Herstellern kommt“, so die Sicht von Wiem.