Je nach Alter variieren die Aussagen. Je jünger die Befragten seien, umso eher befürworteten sie eine weitere Liberalisierung der Öffnungszeiten. So wünschten sich 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen offene Geschäfte auch am Sonntag. Im Alter zwischen 30 und 44 Jahren seien noch 28 Prozent für den Sonntagseinkauf, in der Gruppe der über 60-Jährigen finden dies nur noch 19 Prozent gut. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sprach sich gegen eine Freigabe der Öffnungszeiten am Sonntag aus: Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) kündigte an, die Ladenöffnung in dem Bundesland einschränken zu wollen: „Am Samstag sollen Geschäfte nur noch bis 22.00 Uhr öffnen können. Auch die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage wollen wir wieder auf ein vernünftiges Maß begrenzen", sagte Duin. Seit 2006 sind die Bundesländer für den Ladenschluss zuständig.
Ladenöffnung Keine weitere Liberalisierung
Eine große Mehrheit der Bürger will nicht, dass Geschäfte am Sonntag genauso geöffnet haben wie werktags. In einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Tageszeitung „Die Welt" sprachen sich 73 Prozent der Befragten dagegen aus, 25 Prozent wollen eine normale Ladenöffnung auch am Sonntag.
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