Diese war wegen Manipulationsverdachts erfolgt. Der Vorwurf: Die Ultraschallmessung von Muskeln und Fett sei außerdem durch zu viel Wasser in der geeichten Anlage beeinträchtigt worden. Die Unregelmäßigkeiten sind Grund für noch andauernde staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Westfleisch.
Vier Gutachter hätten die Datensätze der Anlage geprüft, so Giesen weiter. Die festgestellten, nicht mehr tolerierten Abweichungen seien durch mehrere genehmigte, jeweils immer einzeln abgenommene Umbauten zustande gekommen. Sie seien jedoch für die Klassifizierung der Schlachtkörper ohne Belang gewesen. Das habe auch das Eichamt bestätigt: Die Anlage habe am 29. Februar wieder den endgültigen Eichstempel erhalten.
Westfleisch Kein Beleg für beabsichtigte Manipulation
„Es gibt keinen Beleg für eine beabsichtigte Schädigung von Landwirten durch fehlerhafte Klassifizierung in Coesfeld." Das ist das Resümee von Westfleisch-Vorstand Helfried Giesen nach Abschluss der Untersuchungen zu den Gründen für die Stillegung der automatischen Muskelfleischmessanlage des Schlachthofes im Dezember vergangenen Jahres.
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