Das Fisch-Informationszentrum (FIZ) rechnet damit, dass in diesem Jahr sogar die 16-kg-Schwelle geknackt werden kann. Die durchschnittlichen Verkaufspreise erhöhten sich im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent und damit stärker als für andere Lebensmittel.
In Deutschland können 660 verschiedene Arten Fisch gehandelt werden. Trotzdem haben die Konsumenten einige Favoriten - wie Alaska-Seelachs (Anteil am Gesamtverbrauch lag bei 23,3 Prozent), Hering (20,0 Prozent), Lachs (12,8 Prozent), Thunfisch (10,0 Prozent) und Pangasius (5,6 Prozent).
Am meisten kauften die Konsumenten Tiefkühlfisch (34 Prozent) und Fischkonserven bzw. Marinaden (26 Prozent). Frischfisch hatte nur einen Anteil von 8 Prozent am Gesamtverbrauch. Während Frsichfisch meist in Fachgeschäften gekauft wurde, stammte jedes zweite Fischprodukt, welches zu Hause verzehrt wurde, vom Discounter.
Fisch Trotz hoher Preise beliebt
Obwohl die Preise steigen, greifen die Verbraucher hierzulande immer häufiger zu Fisch und Meeresfrüchten. Der Pro-Kopf-Verbrauch (gemessen am Fanggewicht) stieg 2010 um 500 g auf 15,7 kg.
Das könnte Sie auch interessieren
Im Heft
Produkt des Jahres 2026
Nachhaltigkeit
-
Öko-InstitutNeue Studie untersucht Umweltbilanz von Tiefkühlkost -
DiscounterAlle Tee-Eigenmarken von Lidl sind nachhaltig -
Interview mit Michael Durach„Wir liegen bei 96 bis 98 Prozent Stromautarkie“ – so macht sich Develey resilient -
Erneuerbare EnergienEnergiepreise? Egal! Wie sich Handel und Industrie unabhängiger machen