Afrikanische Schweinepest Sorge vor Ausbreitung wächst

Noch ist in Deutschland kein Fall von Afrikanischer Schweinepest bekannt geworden. Doch die Sorge davor wächst. Entlang der Autobahn 6 in Baden-Württemberg sollen ab sofort Hinweisschilder aufgestellt werden, die vor der Krankheit warnen.

Freitag, 11. August 2017, 08:51 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Rosendahl

„Unsere Experten gehen davon aus, dass die Reiseaktivitäten der Menschen maßgeblich für das Fortschreiten der Tierseuche verantwortlich sind“, sagt Peter Hauk,  Agrarminister in Baden-Württemberg. Schuld seien vor allem weggeworfene Essensreste an Tankstellen oder Raststätten, die von Wildschweinen gefressen würden. Auch in anderen Bundesländern sollen Schilder vor der Schweinepest warnen.

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich zunehmend im Baltikum und Polen aus, zuletzt wurden auch Fälle aus Tschechien und Rumänien gemeldet. Mit den steigenden Fallzahlen wächst das Risiko einer Verschleppung der Krankheit nach Deutschland. Schweinefleischhaltige Lebensmittel aus betroffenen Regionen dürfen nicht mehr eingeführt werden. Die Seuche ist zwar für Menschen nach bisherigen Erkenntnissen ungefährlich, allerdings bei Haus- und Wildschweinen meist tödlich.

 

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