Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel in Deutschland sind im Juli 2025 um 4,1 Prozent gestiegen. Kaffee und Rindfleisch verteuerten sich dabei um mehr als 38 Prozent. Zucker wurde hingegen fast 40 Prozent günstiger.
Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte in Deutschland sind im Juni 2025 um 1,1 Prozent gegenüber dem Juni 2024 gesunken. Während sich pflanzliche Erzeugnisse deutlich verbilligten, stiegen die Preise für tierische Produkte an. Besonders auffällig war der Preisrückgang bei Speisekartoffeln um über 60 Prozent.
Die Preise im deutschen Großhandel für Nahrungs- und Genussmittel sind im Juli 2025 deutlich gestiegen. Besonders stark verteuerten sich Kaffee, Tee und Kakao mit einem Plus von 16 Prozent. Bei einigen Produkten gab es im Vergleich zum Vormonat aber auch Preissenkungen.
Pricing-Experte Christoph Krauss im Interview.
Die Verbraucherzentralen drängen die Bundesregierung, Bürger bei steigenden Lebensmittelpreisen stärker zu unterstützen. Chefin Ramona Pop fordert mehr Preistransparenz und eine bessere Kennzeichnung von Mogelpackungen. Zudem sollen private Haushalte von einer niedrigeren Stromsteuer profitieren.
Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel in Deutschland sind im Juni 2025 um 4,4 Prozent gestiegen. Kaffee verteuerte sich dabei mit 41,2 Prozent besonders stark. Zucker wurde hingegen deutlich günstiger und kostete 40,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte sind im Mai 2025 im Jahresvergleich um 2,4 Prozent gestiegen. Während sich pflanzliche Produkte verbilligten, verteuerten sich tierische Erzeugnisse deutlich. Besonders auffällig war der Preisanstieg bei Tafeläpfeln um 24 Prozent.
Die Großhandelspreise in Deutschland sind im Juni 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gestiegen. Das lag vor allem an Nahrungs- und Genussmitteln. Diese verteuerten sich zum Teil zweistellig.
Der Handelsverband Deutschland wirft der Bundesregierung vor, ihr Versprechen zur Stromsteuersenkung zu brechen. Die geplante Beschränkung der Senkung auf das produzierende Gewerbe weiche vom Koalitionsvertrag ab.