Der E-Commerce ist das neue Steckenpferd des Lebensmittelhandels. Der logistische Aufwand muss sich jedoch bezahlt machen. Profitieren könnte der stationäre Händler von neuen Online-Supermarkt-Konzepten.
Weine aus Deutschland erleben seit Jahren einen Popularitätsschub. Die Händler setzen bei ihren hochwertigen Sortimenten stark auf heimische Erzeugnisse. Für die Winzer wiederum nimmt der LEH immer mehr die Rolle des Fachhändlers ein.
Ringelblumen, Veilchen oder Wildrose können mehr als nur gut aussehen: Sie verfeinern auch Gerichte. Dieses Geschäft muss der Vollsortimenter nicht nur dem Onlinehandel überlassen.
Warme Eiscremesorten sind bei den Konsumenten in Herbst und Winter gefragt. Nachgefragt werden neue Premiumsorten ebenso wie die Klassiker.
Bei einem gemeinsamen Projekt der Edeka Minden- Hannover und GS1 Germany zeigte sich: Optimierte Sortimente bringen bis zu 5 Prozent mehr Umsatz mit der TK-Abteilung.
Klassiker wie die Goldbären kann man neu erfinden. Das beweist Haribo mit der „Fan-Edition“. Ein medialer und absatzfördernder Hype. Das macht den Hersteller froh und den Handel ebenso.
Schwipp-Schwapp. Quasi über Nacht schwappte Bubble Tea 2009 auf den deutschen Markt. In jeder Innenstadt, an jeder Ecke konnte man das Getränk mit den knallbunten Kügelchen darin kaufen. Bis 2012, dann war der Boom vorbei.
In Afrika, Asien und Lateinamerika gehören Insekten zur täglichen Nahrung. Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO wirbt im abendländischen Kulturkreis für ihren Verzehr.
An der Ultrafrische scheiden sich im deutschen Markt die Geister. Die Full-Service-Beschicker der Frischetruhen im LEH bauen auf deutliche Unterscheidungsmerkmale.
Die Einzelportionen sind Wachstumtreiber und ziehen neue Anbieter an. Das und die gewünschte Vielfalt von Konsumentenseite erhöhen die Komplexität der Sortimente im Lebensmittel-Einzelhandel.
Fischer bringen Plastikmüll aus dem Meer zum Recyceln an Land, leistungsfähigere Enzyme beim Geschirrspülmittel helfen, Energie zu sparen: Nachhaltigkeit ist auch für WPR-Hersteller eine Verpflichtung. Hier einige Beispiele aus der Praxis.
Eine süßwaren- und damit quengelfreie Kasse gehört heute zum Bild des verantwortungsvollen Händlers. Erschwerte Bedingungen für die klassischen Impulssüßwaren und Chancen für alternative Sortimente.
TK-Fleisch-Anbieter haben gelitten. Im Pferdefleisch- Skandal entzogen die Konsumenten einer ganzen Branche ihr Vertrauen.
Deutsche sind zweifelfrei Schokoliebhaber:
Wie verkaufen unsere holländischen Nachbarn Gouda? Am liebsten am Stück. Eine Tour zu drei Verkaufs-Profis, in Aachen und den Niederlanden.
Im Markt für Heimtiernahrung zählen Belohnungshappen und Single-Serve-Produkte zu den wenigen Umsatztreibern.
Feinkostsalate werden überwiegend spontan gekauft. Wichtig sind deshalb Signale aus dem heterogen besetzten Kühlregal − insbesondere durch Marken.
Im Kasseler Konzeptstore zeigt sich Back-Factory nicht nur im völlig neuen Outfit. Das klassische Backwarenangebot wurde zurückgefahren, Snacks und Salate bestimmen das Sortiment.
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