Erster Spatenstich Rossmann errichtet Regionallager in Emstek

Der Startschuss ist gefallen: Rossmann baut in Niedersachsen ein neues Regionallager für 250 Filialen. Das Unternehmen investiert in 22.000 Quadratmeter Hallenfläche und schafft bis zu 250 Arbeitsplätze. Die Inbetriebnahme ist für Oktober 2027 geplant.

Mittwoch, 05. August 2026, 13:19 Uhr
Manuel Glasfort
Erster Spatenstich (von links): Marcus Brinkmann (Bürgermeister von Cappeln), Neidhard Varnhorn (Bürgermeister von Cloppenburg), Ansgar Meyer (Erster Kreisrat des Landkreises Cloppenburg), Hendrik van Duuren (Geschäftsleitung Rossmann Logistik), Uwe Haring (Geschäftsführer Ecopark), Alexander Yauschew (Geschäftsführer Mercurius Industrial Properties), Marco Müller
(Bauunternehmen GEwerk) und Bernd Michael Lüske (stellvertretender Bürgermeister Emstek).
Bildquelle: Kevin Münkel/Rossmann

Rossmann baut in Emstek ein neues Regionallager. Die Drogeriekette setzte am 4. August den ersten Spatenstich für das Projekt in der niedersächsischen Gemeinde. Das Grundstück an der Ecopark-Allee 62 umfasst rund 59.000 Quadratmeter. Geplant sind 22.000 Quadratmeter Hallenfläche und 1.100 Quadratmeter Bürofläche, wie das Unternehmen mitteilte. Die Inbetriebnahme soll im Oktober 2027 erfolgen.

Rossmann setzt das Projekt gemeinsam mit dem Projektentwickler Mercurius Industrial Properties und dem Generalunternehmer Gewerk um. Das neue Lager soll künftig bis zu 250 Filialen in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen beliefern. Dafür plant das Unternehmen täglich rund 60 Lkw-Touren. Das Lager bietet etwa 26.000 Palettenstellplätze für rund 6.000 Artikel. Bei der Kommissionierung setzt Rossmann wie an seinen weiteren Logistikstandorten auf Flurförderzeuge in Verbindung mit Pick-by-Voice.

„Mit Emstek erweitern wir unser Logistiknetz um einen leistungsfähigen Standort“, zitierte das Unternehmen Hendrik van Duuren, Geschäftsleiter Logistik bei Rossmann, in der Mitteilung. Das neue Regionallager stärke die Warenversorgung im Nordwesten und entlaste zugleich die Lager in Burgwedel und Köln. „Entscheidend ist für uns, dass Funktionalität, Energieeffizienz und eine verantwortungsvolle Gestaltung des Standorts zusammenpassen“, so van Duuren weiter.

Rossmann setzt auf Photovoltaik und Wärmepumpen

Für die Energieversorgung sind nach Angaben des Unternehmens eine Photovoltaikanlage, ein Batteriespeicher und Wärmepumpen vorgesehen. Das Gebäude kommt ohne Gasanschluss aus. Der auf dem Dach erzeugte Strom soll möglichst direkt am Standort genutzt werden. Die Außenanlagen werden naturnah geplant. Vorgesehen sind Flächen, die Insekten Nahrung und Lebensraum bieten und die biologische Vielfalt am Standort unterstützen, teilte Rossmann mit.

Mit dem Regionallager entstehen in Emstek bis zu 250 Arbeitsplätze in der Lagerlogistik, in technischen Bereichen und in der Verwaltung. Dreh- und Angelpunkt der Rossmann-Logistik ist das Zentrallager in Landsberg. Daneben betreibt das Unternehmen deutschlandweit acht regionale Lagerstandorte in Bergkirchen, Brehna, Burgwedel, Bürstadt, Kiel, Köln, Malsfeld und Wustermark sowie ein Non-Food- und E-Commerce-Lager. Aktuell umfasst die Grundfläche der gesamten Rossmann-Logistik rund 363.000 Quadratmeter.

Anzeige

Girocard

Neu: girocard-Zahlung bald auch In-App

Der Handel profitiert von einem neuen digitalen Zahlungskanal für die beliebte Debitkarte – sicher und zu den gewohnt günstigen Konditionen.
Mehr erfahren

Neue Produkte

Weil Branchenbeste mehr erreichen!

Videos vom Supermarkt des Jahres 2026 - Nominierte und Gewinner

Regional-Star 2025 - Die Nominierten