Unter dem Motto “klein und knackig“ hat Kühne letzten Herbst zwei neue Gurkenprodukte auf den Markt gebracht: scharfe Cornichons und süße Cornichons. Neue Geschmacksrichtungen punkten bei den überwiegend weiblichen Konsumenten zwischen 25 und 40 Jahren. Diese Zielgruppe sucht Abwechslung im Regal. Das Familienunternehmen hat sich auch bewusst für das 212-Milliliter-Glas entschieden. Die Anzahl der Ein- bis Zweipersonenhaushalte in Deutschland wächst laut GfK ConsumerScan kontinuierlich und hat bereits 75 Prozent erreicht. Damit greift ein Großteil der Kunden zunehmend zu kleineren Packungseinheiten. Die Rezeptur der Cocktail-Gurken fußt auf über hundert Jahren Expertise des, laut eigener Aussage, Marktführers. Paprika und Chili verfeinern die scharfe Variante und die süßen Cornichons sind mit Dillkräutern, Senfsaat und Zwiebelstückchen eingelegt. Die neuen Gürkchen passen damit zum modernen Lifestyle der Ernährung. Sie können als Antipasti gereicht werden und bedienen auch den Trend des Fingerfood und Snacking. Besonders Familien mit Kindern werden von den Cornichons angesprochen.
Obst und Gemüse - Gold Kühne Cocktail Cornichons süß und scharf / Carl Kühne
„Aktuelle Verbrauchertrends spielen eine bedeutende Rolle bei der Produktentwicklung.“
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
Viel gelesen in Hersteller
-
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen -
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern -
CEO im InterviewVom Neustart zum Wachstum – Biovegan peilt 30 Millionen Euro Umsatz an
News in Fleisch, Wurst & Geflügel
-
FleischproduktionDeutsche Schlachtbetriebe produzieren weniger FleischDie gewerblichen Schlachtbetriebe in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2026 weniger Fleisch erzeugt als ein Jahr zuvor. Die Produktion sank um 0,4 Prozent auf knapp 3,4 Millionen Tonnen. Gegen den Trend legte allerdings die Schweinefleischproduktion zu.
-
„Weniger ist mehr“Kaufen Verbraucher bewusster Fleisch?Qualität statt Masse – liegt hochwertiges Fleisch im Trend? Transparente Produktion, Tierwohl und regionale Qualität sollen Vertrauen zurückgewinnen. Auch Bundesagrarminister Alois Rainer wollte mit einem Besuch bei einer besonderen Fleischerei in Wildau ein entsprechendes Zeichen setzen.
-
FleischbrancheWurstproduzent Cornelius erholt sich nach schwachem GeschäftsjahrDer Pfälzer Wursthersteller Cornelius meldet für das erste Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 5 Prozent. Im Vorjahr war der Umsatz noch gesunken. Nun investiert das Familienunternehmen in einen neuen Markenauftritt und die Digitalisierung.