Vorbei sind nach Ansicht des IKW-Vorsitzenden Rüdiger Mittendorffs die „fetten Jahre" für die Discounter Aldi, Lidl und Norma. Ihre Rolle schrumpfe, während Lebensmittel- und Verbrauchermärkte Umsatzanteile gewännen.
Zum Wachstum 2010 trugen unter anderem neue Wimperntuschen und Nagellacke bei. Auch Parfüm und die Zahnpflege legten zu. Dabei liefert sich die Branche weiter einen harten Kampf um Marktanteile: So wurden laut IKW zwar mehr Shampoo-Packungen verkauft, dennoch ließen Sonderangebote und Niedrigpreise den Umsatz schrumpfen. Bei Seifen dagegen setzte die Branche höhere Preise durch - weil wegen des EHEC-Erregers die Nachfrage nach anti-bakteriellen Produkten anstieg.
Körperpflege- und Waschmittel Leichtes Umsatzplus
Der Milliarden-Markt für Körperpflegeprodukte sowie Putz- und Waschmittel hat 2011 leicht zugelegt. Auf 12,6 Mrd. Euro summiert sich der Umsatz hierzulande für Seifen, Shampoo und Kosmetik, ein Plus von 0,8 Prozent. Bei Putz- und Waschmitteln erwartet der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) ein Umsatzwachstum von 0,5 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro.
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
LP international - Nachrichten
-
FrankreichLact'Union erhält Darlehen von der Europäischen InvestitionsbankDie französische Molkereigenossenschaft Lact'Union modernisiert mit einem Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) über 50 Millionen Euro ihre Werke in Nordfrankreich. Das berichtet das „European Supermarket Magazine“.
-
Neue Zoll-AppLidl testet den digitalen AusfuhrkassenzettelSchweizer Kunden können ihre Einkäufe bei Lidl künftig digital ausführen – ohne Stempel an der Grenze. Der Discounter nimmt als erster Lebensmittelhändler an der Pilotphase einer neuen Zoll-App teil. Die Mehrwertsteuer, die Schweizer Kunden sich erstatten lassen können, wird direkt mit dem nächsten Einkauf verrechnet.
-
GetränkeindustrieCapri Sun baut Werk in Polen für 70 Millionen EuroDer Schweizer Getränkehersteller Capri Sun investiert mehr als 70 Millionen Euro in ein neues Werk im polnischen Stargard. Bis Ende 2027 sollen dort 120 Arbeitsplätze entstehen. Das Werk erweitert die Kapazitäten in Europa. Außerdem verkürzt es die Lieferzeiten nach Mittel- und Osteuropa sowie in die nordischen Länder.
Produkt des Jahres 2026
Im Heft
Nachhaltigkeit
-
Logistik ohne DieselMars und Rewe elektrifizieren Transportkorridor komplett -
MilchalternativenMünchner Startup macht aus Biertreber ein Milchgetränk -
Plastikmüll-RegulierungVerbotene Einweg-Plastikprodukte weiterhin im Netz erhältlich -
Bau in NeubulachNetto will ersten Supermarkt aus dem 3D-Drucker beziehen