Kosmetika Probleme mit Tierversuchs-Verbot

Bis 2013 sollten alternative Methoden Tierversuche für Kosmetik-Produkte in der EU eigentlich überflüssig gemacht haben. Diese Frist ist nach einem Bericht der EU-Kommission möglicherweise aber nicht zu halten.

Mittwoch, 14. September 2011, 14:57 Uhr
Lebensmittel Praxis

Damit könnte auch nach 2013 Kosmetik in der EU angeboten werden, die an Tieren getestet wurde. Dies geht aus dem jährlichen Bericht zu alternativen Methoden für Tierversuche bei Kosmetika hervor, den die Behörde jetzt vorstellte. Zwar seien Tierversuche für Schönheitsprodukte in der EU weitgehend verboten. Ausnahmen gebe es jedoch dort, wo ein hohes Risiko wie eine mögliche Krebserkrankung vermutet werde, wenn ein Produkt öfter verwendet wird.

Es werde weiterhin nach Alternativen zu Tierversuchen geforscht. Allerdings gehen die Experten in dem Bericht davon aus, dass Tierversuche nicht bis 2013 vollständig ersetzt werden könnten. Ab diesem Zeitpunkt war ein vollständiges Verbot vorgesehen. Eine Fristverlängerung wolle die Kommission zunächst nicht veranlassen.

Bereits seit 2004 sind Tierversuche für gebrauchsfertige Kosmetika in der EU verboten, seit 2009 gilt dies auch für einzelne Bestandteile. Zudem dürfen seitdem keine Kosmetikprodukte, deren Inhaltsstoffe in Tierversuchen getestet wurden, in der EU verkauft werden.

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