Snackhersteller EU genehmigt Mars-Übernahme von Kellanova

Die EU-Kommission erlaubt Mars die Übernahme von Kellanova ohne Auflagen. Sie sieht keine Gefahr für den Wettbewerb. Mars erweitert sein Portfolio um Marken wie Pringles und Kellogg's.

Montag, 08. Dezember 2025, 16:04 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Der US-Lebensmittelkonzern Mars schluckt den Nahrungskonzern Kellanova. Beide Unternehmen sind in Deutschland für zahlreiche Markenprodukte bekannt. Bildquelle: Kellanova

Die EU-Kommission hat die Übernahme des Snackherstellers Kellanova durch den US-Süßwarenkonzern Mars genehmigt. Die Behörde erteilte die Freigabe ohne Auflagen, wie sie in Brüssel mitteilte. Sie sieht keine Gefahr, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb in Europa beeinträchtigt.

Die Kommission hatte geprüft, ob Mars durch die erweiterte Produktpalette seine Verhandlungsmacht gegenüber Einzelhändlern deutlich steigern und dadurch etwa höhere Preise durchsetzen könnte. Die Kellanova-Produkte würden die Position von Mars in Verhandlungen mit Händlern nicht wesentlich stärken, lautete das Ergebnis.

Mars vertreibt in Deutschland Schokoriegel wie Mars, Snickers und Bounty sowie Kaugummisorten wie Airwaves und Wrigley’s Extra. Zum Sortiment gehören außerdem Tiernahrung unter den Marken Whiskas und Chappi sowie Grundnahrungsmittel wie Reis der Marke Ben’s Original und Nudelgerichte von Mirácoli. Der Konzern beschäftigt mehr als 150.000 Mitarbeiter.

Kellanova ist Verbrauchern vor allem durch die Marken Pringles und Kellogg’s bekannt. Mit der Übernahme erweitert Mars sein Portfolio um diese Snack- und Frühstücksprodukte.