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Rewe Group Geht gegen Kinderarbeit vor

Lebensmittel Praxis | 20. September 2019
Rewe Group: Geht gegen Kinderarbeit vor

Bildquelle: Rewe Group

Zum Weltkindertag veröffentlicht die Rewe Group ihre Leitlinie zur Prävention von Kinderarbeit. Darin definiert der Konzern Anforderungen und Maßnahmen sowie einen verbindlichen Handlungsrahmen für alle Geschäftspartner innerhalb der Lieferketten der Eigenmarkenprodukte von Rewe, Penny und Toom Baumarkt.

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Als Hot Spots gelten insbesondere die Lieferkettenstufen des Anbaus und der Verarbeitung. Zu den Fokusrohstoffen zählen vor allem Kakao, Kaffee und Baumwolle. Auch beim Anbau und der Ernte von Obst und Gemüse sowie der Verarbeitung von Textilien und Natursteinen besteht ein erhöhtes Risiko von Kinderarbeit.

Konkrete Maßnahmen sind der Einkauf zertifizierter Rohstoffe sowie die Umsetzung sozialer und ökologischer Projekte in den Ursprungsländern, um die Lebenssituation der Produzenten und ihrer Kinder zu verbessern und damit einer der Hauptursachen von Kinderarbeit entgegenzuwirken. Ein weiterer Baustein ist die Integration von Produktionsstätten in ein sogenanntes Social-Improvement-Programm sowie die Entwicklung eines unabhängigen Beschwerdemechanismus-Systems für relevante Lieferketten bis 2025.

Bereits in ihrer Anfang 2019 veröffentlichten Leitlinie für Fairness bekennt sich dieGruppe dazu, innerhalb der Lieferketten aller Eigenmarkenprodukte Menschenrechte zu stärken und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Im Fokus stehen auch hier die Themen Kinder- und Zwangsarbeit sowie existenzsichernde Einkommen. Darüber hinaus hat der Konzern in den vergangenen Jahren separate Leitlinien für Fokusrohstoffe veröffentlicht. Die Rewe Group setzt im Rohstoffanbau vor allem auf international anerkannte Zertifizierungsstandards wie Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ, Cotton made in Africa und Naturland. Sie gewährleisten höhere Sozialstandards sowie eine transparentere Lieferkette. Kinder- und Zwangsarbeit sind im Rahmen dieser Standards verboten.