Regional-Star 2021 Die besten Konzepte

Lebensmittel Praxis und Internationale Grüne Woche Berlin haben auch in diesem Jahr die engagiertesten Konzepte ausgezeichnet, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte fördern.

Donnerstag, 11. Februar 2021 - Regional-Star 2021
Bettina Röttig
Artikelbild Die besten Konzepte
Bildquelle: Kornelius Golbig

Von Malmö bis Allgäu: Viele Kilometer lagen in diesem Jahr zwischen den zwölf Nominierten im Wettbewerb Regional-Star 2021 und den Juroren, die ihnen in der finalen Entscheidungsrunde noch die letzten Fachfragen stellten. Was normalerweise in einem Raum auf dem Gelände der Messe Berlin zur Internationalen Grünen Woche stattfindet, musste in diesem Jahr digital durchgeführt werden. Für viele eine neue Erfahrung.

Das Ergebnis: Emotionen, Intensität und Nervosität sind auch über die Bildschirme spürbar und machen den Wert der Auszeichnung deutlich. Die Diskussionen waren nicht weniger hitzig, die Begeisterung nicht weniger ansteckend.

Was bleibt aus den vielen Gesprächen ist das Wissen, dass die Auszeichnung nicht nur im Marketing nach außen hin unterstützt, sondern auch Motivation und Inspiration für das weitere Engagement liefert. So verriet Rewe-Kaufmann Marc Strelow, der schon einmal in der Finalrunde stand, dass Austausch und Fragerunde mit den Juroren ihn motiviert hatten, in seiner Lieferantenauswahl noch stärker auf nachhaltige Faktoren zu setzen. Die Weiterentwicklung seines Engagements in vielen Bereichen brachte ihm erneut einen Platz auf dem Treppchen ein. Kauffrau Antje Eismann erklärte, dass allein die Vorbereitung der Bewerbung zum Regional-Star 2021 einen Motivationsschub in ihrem Team auslöste, der sich sogar deutlich an der positiven Umsatzentwicklung des regionalen Sortiments messen lasse.

Was fehlte, war der gemeinsame Auftritt auf der Bühne, der tosende Applaus für das Engagement der Preisträger, der inspirierende Austausch im Rahmen der traditionellen Preisverleihung im Palais am Funkturm inmitten des Messetrubels zur Internationalen Grünen Woche.

Doch in Corona-Zeiten geht es um Sicherheit. So verfolgten die Preisträger und zahlreiche Interessierte die virtuelle Preisverleihung als Teil der digitalen IGW. Parallel folgten persönliche Glückwünsche per Telefon und die freudige Erkenntnis: Die Aufmerksamkeit war groß, die Korken knallten schon am Nachmittag, die Freude sprühte.

In der Kategorie Innovation überzeugte in diesem Jahr das Konzept „Vereinsheimbier“ von Famila Handelsmarkt Kiel und Lille Brauerei auf ganzer Linie und wurde mit dem ersten Platz gewürdigt. In der Kategorie Organisation steht „Plietsch. Natürlich unverpackt“ von Heldt & Siepelmeyer plietsch sustainability consulting ganz oben auf dem Treppchen. In diesem Jahr ging der Pokal in der Sparte Präsentation an Kornelius Golbig oHG Mömbris mit „Von hier. Schmeckt mir“. Als nachahmungswürdig und besonders rundes Konzept bewertete das Experten-Gremium die Zusammenarbeit zwischen Globus in Rostock Roggentin und der SOS Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden und wählte das Konzept auf den ersten Rang in der Kategorie Kooperation.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Nominierten schon einmal vor.