Multichannel Strategien

Die LEBENSMITTEL PRAXIS stellt  Multichannel-Konzepte stationärer Lebensmittelhändler vor, mit denen sie beim Verbraucher punkten wollen.

Donnerstag, 19. April 2012, 00:00 Uhr
Lebensmittel Praxis
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Das hessische Handelsunternehmen Tegut bietet online über Gourmondo Lebensmittel-Spezialitäten an.
Emmas Enkel: Nahversorger mit Vier-Wege-Konzept
Konzept: Verschiedene Wege führen bei Emmas Enkel zum Ziel, dem gefüllten Kühlschrank: Neben dem persönlichen Einkauf im Laden besteht die Möglichkeit, seinen Einkaufszettel abzugeben und bei einer Tasse Kaffee zu warten, während die Ware gepackt wird. Variante 2: das gemütliche Einkaufen über eines der bereitgestellten iPads von der „Guten Stube“ aus. Variante 3: rund um die Uhr über den Online-Shop. Die bestellte Ware kann entweder abgeholt oder geliefert werden. Seit Januar 2012 verkaufen Emmas Enkel zudem aus einem virtuellen Regal heraus, das sich über die Schaufensterfront zum Lager hin zieht. Hier können Kunden die abgebildeten Waren per QR-Code scannen. Gezahlt werden kann per Sofort-Überweisung, Pay-Pal, Kreditkarte oder auch mit Bargeld.

Fakten: Das 200 qm große Lager hält mehr als 2.100 Artikel parat. Zurzeit sind mit Hilfe des QR-Codes 400 Produkte erhältlich.

Sortimentsschwerpunkte: Rund 30 Prozent sind Bio- und/oder regionale Produkte, 10 Prozent Spezialitäten. Per QR-Code stehen Grundnahrungsmittel sowie vorgefertigte Einkaufskörbe für verschiedene Anlässe wie Fußball, Mädelsabend oder Feier bereit.

Weiterentwicklung: In Kürze soll der deutschlandweite Versand ausgewählter Kategorien beginnen. (br)

///www.emmas-enkel.de

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Bild öffnen Das hessische Handelsunternehmen Tegut bietet online über Gourmondo Lebensmittel-Spezialitäten an.
Bild öffnen Bei Emmas Enkel in Düsseldorf ist der Multichannel-Vertrieb Basis des Konzepts.
Bild öffnen Die Drogeriemarktkette dm hat ihr Online-Geschäft in Profi-Hände gelegt und kooperiert mit Amazon.
Bild öffnen Die Abholstandorte von Real befinden sich in einem separaten Gebäude und haben ein eigenes Lager.
Bild öffnen Bei Rewe sind die Drive-Stationen an bestehende Märkte angedockt, wo die bestellte Ware kommissioniert wird.
Bild öffnen Seit Dezember 2011 testet Globus einen Click-and-Collect-Service von einem Zentrallager aus.