Während Zigaretten-Schachteln gut 72 Prozent des Umsatzes in den Kassenzonen des LEH erwirtschaften, liegt der Anteil der Süßwaren bei 8,4 Prozent. Allerdings haben Süßwaren die höchsten Spontan- und Impulskaufraten und sollten daher in den impulsstärksten Kassenregalen platziert werden, so CFP-Brands. 80 Prozent der Bonbon-Käufer, die in der Kassenzone zugriffen, haben danach diesen Kauf nicht geplant. Daher sei die Sichtbarkeit des Sortiments entscheidend: CFP-Brands empfiehlt eine Platzierung im Regal auf der Laufseite des Kassenbandes.
In etlichen Outlets des Handels sind aus Gründen des Diebstahlsschutzes an dieser Stelle allerdings Drehtabake und Alkohol untergebracht. Um die Umsatzpotenziale in der Kassenzone abzuschöpfen, verweist CFP Brands auf Beispiele, in denen Händler Drehtabake und Co. in speziellen Tabakschränken mit Zweihandbedienung und akustischem Signal in der Vorkassenzone untergebracht haben.
Kassenzone-Studie Bonbons mit Umsatzpotenzialen
Süßwaren und hier vor allem Bonbons lösen nach einer Studie der Symphony IRI Group im Auftrag von CFP Brands die höchsten Impuls- bzw. Spontankäufe in der Kassenzone im LEH aus. Bei Bonbons lassen sich danach die Umsätze um bis zu 27 Prozent steigern, wenn diese direkt über dem Kassenlaufband platziert werden.
Bildquelle: Geisler
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