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Obst Qualitätsindex für Äpfel

Lebensmittel Praxis | 17. November 2011

Wissenschaftler der Universität Osnabrück wollen einen Qualitätsindex für Äpfel entwickeln. In diesen soll auch die geschmackliche Beurteilung durch Verbraucher einfließen.

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Etwa 1 Mio. t Äpfel werden nach Angaben der Uni in Deutschland angebaut. Wie der Apfel schmecke, werde bei verschiedenen Kontrollen nicht berücksichtigt. „Bisher standen Qualitätsparameter im Vordergrund, die die Abwicklung des Handels mit Obst und Gemüse erleichtern und eine Absicherung gegen Lebensmittelrisiken garantieren", erläuterte Prof. Ulrich Enneking laut Nachrichtenagentur dpa. Gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Werner Dierend will er nun über zwei Jahre lang 8.000 Äpfel durch physikalische und chemische Messungen sowie durch die Beurteilung von Konsumenten erfassen.

Bewertet werden unter anderem die Größe der Äpfel, ihre Sauberkeit oder auch etwaige Pflanzenschutzmittelrückstände. Dann werden für den Qualitätsindex auch die Vorlieben der Endverbraucher untersucht. Mit den Ergebnissen wollten die Wissenschaftler auch die Voraussetzungen für eine größere Apfelvielfalt in der Vermarktung und im Anbau schaffen, teilte ein Hochschulsprecher mit. Regionale Sorten sollten bessere Chancen erhalten und Äpfel generell attraktiv beim Verbraucher sein.