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Bundesministerium für Ernährung Warnt vor Afrikanischer Schweinepest

Lebensmittel Praxis | 31. Juli 2017
Bundesministerium für Ernährung: Warnt vor Afrikanischer Schweinepest

Bildquelle: Rosendahl

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ruft zur erhöhten Achtsamkeit auf, um eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Europa und ihre Einschleppung nach Deutschland zu verhindern. Zu diesem Zweck startet das Ministerium eine Aufklärungskampagne an Autobahnraststätten, Parkplätzen und Autohöfen. In insgesamt elf Bundesländern informieren Warnplakate über die Afrikanische Schweinepest.

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Reisende werden aufgefordert, Speisereste nicht achtlos weg zu werfen, sondern nur in verschlossene Müllbehälter zu entsorgen. Nachdem im Juni die Krankheit erstmals bei Wildschweinen in der Tschechischen Republik festgestellt worden war, beobachten die deutschen Behörden die Situation derzeit mit erhöhter Aufmerksamkeit. Nach wie vor treten Fälle bei Wild- und Hausschweinen in Polen, Litauen, Lettland und Estland sowie in Russland, Weißrussland und der Ukraine auf.

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine ansteckende Virusinfektion, die für Haus- und Wildschweine tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar. Diese Tierseuche wird entweder direkt über Tierkontakte oder indirekt, z.B. über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren übertragen. Das Virus ist sehr widerstandsfähig und kann auch über Transportfahrzeuge eingeschleppt werden. Unter ungünstigen Bedingungen kann bereits ein unachtsam entsorgtes Wurstbrötchen ausreichen, um die Seuche zu verbreiten. Für Reisende, insbesondere auch Fernfahrer, gilt daher der dringende Hinweis, keine Lebensmittel tierischer Herkunft oder Reiseproviant aus den betroffenen Gebieten Osteuropas mitzubringen. Generell sollten Speisereste in verschlossenen Müllbehältern entsorgt werden.