Österreich Trendsetter in Sachen Bio - Wiesbauer, Weinkellerei Lenz Moser

Österreichische Lebensmittel sind in Deutschland beliebt. Sie stehen für intakte Natur, Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. Damit liegen sie im Trend.

Donnerstag, 24. Februar 2011 - Länderreports
Elke Häberle
Artikelbild Trendsetter in Sachen Bio - Wiesbauer, Weinkellerei Lenz Moser
Bildquelle: iStockphoto

Inhaltsübersicht

Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten: Frisch in den Frühling

Wem geht es nicht so: Nach den Wintermonaten freut man sich auf leichte und leckere Kost. Diesem Verbraucherwunsch entsprechend, kommt Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten gleich mit drei Angeboten nach: Beim „Spargel Hollandaise Schinken" kombiniert Wiesbauer seinen Premium-Schinken mit hochwertigen grünen Spargelspitzen und einer Sauce Hollandaise. In die Sauce kommen nur frische Gewürze und der feinste Teil des grünen Spargels – nämlich die Spitze. Etwas schärfer geht es bei der zweiten Neuheit, dem „Wasabi Krenschinken" zur Sache. Dieser Premiumschinken erfreut alle Asia-Fans: Er wird aus ganzen Schlögelteilen ohne Schwarte handgefertigt und die milde Pökelung wird mit Kren (Meerrettich) und japanischem Wasabi veredelt.

Aus saisonalen Gründen nur vorübergehend in den Handel kommt der „Bärlauchschinken". Auch dieser Frühlingsschinken wird aus mageren Schlögelteilen von Hand gefertigt, mild gepökelt, schonend gebrüht und mit frischem Bärlauch verfeinert. Damit nicht genug: „Seit einigen Jahren findet man im Umfeld der Feinkost-Theke immer öfter so genannte Take-Away-Kühltruhen mit vom Theken-Personal unter großem Zeitaufwand vorgeschnittenen Produkten", so Thomas Schmiedbauer Geschäftsführer Wiesbauer – Österreichische Wurstspezialitäten. Immer wieder seien in letzter Zeit Vertreter des Lebensmittelhandels an Wiesbauer herangetreten, das Theken-Personal mit einer eigenen Produktlinie, die der Anmutung von frisch geschnittener Ware voll und ganz entspricht, bei seiner aufwändigen Arbeit zu unterstützen. Diesen Kundenwunsch erfüllt Wiesbauer nun mit einer eigenen Spezialitäten-Linie. Diese beinhaltet „Salzburger Braten", „Wiener Kaiserschinken", „Wiener Knusperbraten", „Heurigenwurst" und „Wurzelspeck geschnitten". Die verwendeten 120-g-Packungen unterscheiden sich dabei deutlich von den handelsüblichen SB-Packungen, da die vorgeschnittenen Produkte gut sichtbar im Mittelpunkt stehen. Auf einem dezenten Etikett sind aber der Produktname und die Markenbezeichnung „Österreichische Alpenküche" für den Konsumenten sofort erkennbar.

////www.wiesbauer.at

Weinkellerei Lenz Moser: Prost aus dem Viertel

Stand das Jahr 2010 bei der Weinkellerei Lenz Moser im Zeichen des Roséweins „Fête Rosé", liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf dem „Weinviertel DAC". Dieser Grüner Veltliner aus dem Weinviertel begeistert mit viel pfeffriger Würze und trifft in Deutschland den Trend nach Weißweinen mit Frucht und Frische", sagt Friedrich H. Wimmer, zuständig für das Marketing bei den Rohrdorfer Weinspezialisten. Seit kurzem gibt es den Rosé auch in der 0,25-l-Flasche, nach Wissen Wimmers der erste und einzige österreichische Roséwein in dieser Gebindegröße. Und da Trend auch in Deutschland sowohl zu Rosé und als auch zur kleinen Flasche geht, ist hier die Markteinführung für Sommer 2011 geplant.

Ein interessantes Segment: „Grüner Veltliner im oberen Preisbereich, wir sprechen hier von 5,79 Euro für den Lenz Moser Selection Grüner Veltliner und 6,99 Euro für Weinviertel DAC, boomt", so Wimmer. Hier komme eindeutig die Kraft der Marke zum Tragen: „Lenz Moser ist Österreichs Wein" und daher auch der Spezialist für Grüner Veltliner.

Weiter sucht der Konsument zunehmend Produkte, die naturnah und unter hoher Verantwortung des Produzenten beziehungsweise des Vermarkters produziert werden. Die Rohrdorfer beziehen ihren Wein ausschließlich von österreichischen Produzenten. Dadurch ist die Herkunftsgarantie gegeben.

Vom Gesamtumsatz von 37 Mio. Euro werden 28 Prozent in Deutschland erzielt. Der Absatz in Deutschland entwickelte sich in 2010 sehr positiv. Für 2011 wird es durch die kleine Weißweinernte beim Jahrgang 2010 und den dadurch unabdingbaren Preiserhöhungen - zwischen 80 Cent bis einem Euro - für den Endverbraucher, sehr spannend. Wimmer: „Wir sind jedoch überzeugt, dass der Konsument unsere Bemühungen um höchste Qualität letztendlich auch akzeptieren wird."

Schließlich wird der Handel auch nach Kräften unterstützt: „Wir setzen in Deutschland auf PoS-Werbung, durch den Einsatz von Verkostungswerbung, Flugblattbewerbungen und auffälligen Zweitplatzierungen durch Displays." Hinzu kommen Anzeigen in Fachzeitschriften im Bereich Wein und Essen sowie in reichweitenstarken TV-Zeitschriften.

//// www.lenzmoser.at