Discounter investiert Norma feiert Richtfest am Logistikzentrum in Kerpen

Der Lebensmittel-Discounter Norma treibt den Ausbau seiner Niederlassung im nordrhein-westfälischen Kerpen voran. Mit der Fertigstellung des Rohbaus und des Dachstuhls am Erweiterungsbau wurde ein Meilenstein erreicht. Das feierten unter anderem Martin Kirchhoff, Leiter Logistik der Niederlassung Kerpen (Foto, links), und Niederlassungsleiter Tobias Dirmeier (Foto, rechts).

Freitag, 02. Oktober 2026, 11:59 Uhr
Thomas Klaus
Grund zur Freude haben Martin Kirchhoff, Leiter Logistik der Niederlassung Kerpen (links), und Niederlassungsleiter Tobias Dirmeier (rechts).

Der Lebensmitteldiscounter Norma hat am 1. Oktober das Richtfest für den Erweiterungsbau seiner Niederlassung im nordrhein-westfälischen Kerpen gefeiert. Nach Fertigstellung des Rohbaus und des Dachstuhls erreichte das Bauvorhaben damit einen wichtigen Meilenstein, teilte das Unternehmen mit. Die Gesamtfläche des Standorts soll nach Abschluss der Arbeiten um knapp 10.000 Quadratmeter auf rund 26.000 Quadratmeter wachsen. Norma plant, das erweiterte Logistikzentrum Ende 2027 vollständig in Betrieb zu nehmen.

Ein zentraler Bestandteil des Ausbaus ist laut der Mitteilung die Integration der Tiefkühllogistik. Bislang übernimmt ein externer Dienstleister die Lagerung bei minus 24 Grad – künftig soll Norma diese direkt am Standort Kerpen abwickeln. Dadurch spart das Unternehmen nach eigenen Angaben jährlich mehr als 300.000 Kilometer Fahrstrecke ein. Neben der neuen Kühl- und Tiefkühllogistik erweitere Norma auch das Trockenlager und das Verwaltungsgebäude. Die bestehenden Gebäude sollen zudem energetisch saniert werden.

Norma betreibt die Niederlassung in Kerpen den Angaben zufolge seit 1990. Derzeit beliefere der Standort 114 Filialen zwischen Münster und Koblenz. Nach Abschluss des Ausbaus sollen von dort bis zu 200 Filialen versorgt werden können. Außerdem entstünden rund 15 zusätzliche Arbeitsplätze. Bereits im Mai hatten unter anderem Norma-Vorstandsvorsitzender Gerd Köber und Vertreter aus Politik und Wirtschaft den symbolischen ersten Spatenstich gesetzt. „Mit der Modernisierung und der Erweiterung werden unsere Abläufe noch effizienter und damit nachhaltiger“, zitierte das Unternehmen Köber in der Mitteilung.

Norma setzt auf CO₂‑Kältetechnik und Photovoltaik

Bei der technischen Ausstattung setzt Norma nach eigenen Angaben auf das natürliche Kältemittel CO₂ für die gesamte Kältetechnik des neuen Bereichs. Eine Photovoltaikanlage mit mehr als 400 Kilowatt Peak Leistung sowie Ladesäulen für Elektrofahrzeuge der Beschäftigten ergänzten das Konzept.

Der Ausbau in Kerpen reiht sich in eine umfassende Investitionsoffensive des Discounters ein. Laut der Mitteilung handelt es sich bereits um den zwölften Neubau, den Norma in jüngster Zeit realisiert habe. Neue Niederlassungen seien unter anderem in Erfurt, Fürth, Magdeburg, Aichach und im französischen Sarrebourg entstanden. Weitere Kühllogistikzentren habe das Unternehmen in Regenstauf, Dettingen und Rossau errichtet. Norma ist nach eigenen Angaben in Deutschland, Österreich, Frankreich und Tschechien mit mehr als 1.500 Filialen vertreten.

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