Supermarkt des Jahres 2016 Nominierte - Kategorie Selbstständige über 2.000 qm

Wir stellen Ihnen die für den Branchenwettbewerb „Supermarkt des Jahres 2016" nominierten Märkte vor. Hier die drei Nominierten der Kategorie Selbstständige mit einer Verkaufsfläche von über 2.000 qm.

Montag, 11. April 2016 - Management
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Nominierte - Kategorie Selbstständige über 2.000 qm

Inhaltsübersicht

Frischecenter Trabold

Randersackerer Str. 53, 97072 Würzburg

Deutlich über Plan
Edeka Trabold, Würzburg, ist eine feste Größe in der Region.

Edeka Trabold ist in Würzburg und dem fränkischen Umland eine Handelsinstitution und tief mit der Region verwurzelt. Das Familienunternehmen ist einer der größten Vermarkter von regionalen Produkten in allen Sortimentsbereichen. Das Engagement für die Region umfasst aber auch verschiedene Initiativen für sozial Benachteiligte, Kindergärten und Schulen.

Der Markt (2.650 qm) in der Randersackerer Straße ist inzwischen acht Jahre am Netz und wurde im November 2014 optisch aufgewertet und vor allem technisch auf den neuesten Stand gebracht. Das „dichte Thekennetz“ mit Fleisch/Wurstwaren, Käse und Frischfisch verkörpert den Frische-Anspruch von Trabold. Ein weiterer Kompetenzbereich ist die außergewöhnliche Weinabteilung mit zwei kompetenten Weinfachberatern, die rund 1.400 Weine anbieten. 800 der Tropfen kommen aus Franken. Kooperationen mit namhaften Privatwinzern unterstreichen auch hier den Anspruch, Besonderes zu offerieren. Das seit der Eröffnung stetige Wachstum sowie steigende Durchschnittsbons untermauern, das Trabold in der Region und bei den Kunden ankommt. Die von der damaligen Standortanalyse vorgegebenen Planumsätze hat das Team in der Randersackerer Straße bereits deutlich übertroffen.

Im Detail
  • Verkaufsfläche: 2.650 qm
  • Eröffnet: November 2008
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa: 7- 20 Uhr
  • Mitarbeiter: 95, davon 40 VZ
  • Sortiment: 32.000 Artikel
  • Brutto-Umsatz: 17,5 Mio. Euro
  • Umsatz/qm: ca. 6.600 Euro
  • Durchschnittsbon: ca. 21 Euro

Edeka Billstein

Albertstraße 42, 42289 Wuppertal

Wuppertaler Lokalkolorit
Edeka Billstein punktet mit Aktionen und der Identifikation zum Stadtteil.

Typisch Wuppertal – diesen Eindruck vermittelt der Edeka-Markt von Markus Billstein schon beim Betreten des Marktes. Das 2010 eröffnete E-Center wurde auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Carl Bremme in Wuppertal-Barmen errichtet. Noch heute begegnen die Kunden diesem Fakt, denn der 600 qm große Getränkemarkt befindet sich in der denkmalgeschützten Abfüllhalle der einstigen Brauerei.

Die lokale Identifikation spiegelt sich an vielen Stellen im Markt wider, angefangen von dem Modell der Schwebebahn, das an der Decke hängt, über die Visualisierung der Wuppertaler Wahrzeichen wie Tölleturm, Alter Markt oder Kaiserwagen. Für Lokalkolorit sorgen weiter spezielle Produkte aus der Nachbarschaft, etwa Kaffeepötte, Pralinen oder Sekt vom Tölleturm.

Der Bezug zur Heimat ist wichtig, weiß Markus Billstein: „Für viele unserer Kunden ist der Markt nicht nur Einkaufsstätte, sondern fester Teil des Stadtteils, wo man sich kennt und dazugehört.“ Dort bietet er mit seiner 125-köpfigen Mannschaft nicht nur Frische, Fachbedienung und Service, sondern auch Aktion und Dialog. So nimmt „Billsteins Genussreise“ einen festen Platz im Kalender der Stammkunden ein: Dann verwöhnt ein Sternekoch sonntags nachmittags die Gäste, begleitet von einem Musikprogramm.

Im Detail
  • Verkaufsfläche: 2.700 qm
  • Eröffnet: 07.12.2010
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa 7-21 Uhr
  • Mitarbeiter: 125, davon 62 VZ
  • Sortiment: 42.000 Artikel
  • Brutto-Umsatz: 20,09 Mio. Euro
  • Umsatz/qm:7.250 Euro
  • Durchschnittsbon: 21,50 Euro

E-Center Wehrmann

Goebenstraße 31, 32051 Herford

Modern und gemütlich
Edeka-Center Wehrmann, Herford: Lebendig, sauber, aufgeräumt.

Markthallen-Atmosphäre – das soll „sein“ Markt ausstrahlen: Tim Allison, Marktleiter bei Edeka Wehrmann in Herford lebt gemeinsam mit seinen Mitarbeitern das Unternehmens-Motto „Du bist es wert“. Beim Testeinkauf fiel auf, wie engagiert die Mitarbeiter mit Blickkontakt auf Kunden eingehen, zum Regal begleiten und aktiv verkaufen. Die Stimmung im Team ist spürbar gut. Der Gesamteindruck vom Markt ist „lebendig, sauber und aufgeräumt“, so die Tester. Das beginnt beim gepflegten Außenbereich und setzt sich im tiefen und breiten Sortiment fort. Breite Gänge, gute Beleuchtung, ansprechende Farbgestaltung, Rezeptinformationen, Self‧scanning, Produktinformationen zeichnen ihn aus. Die Frischebereiche wirken sehr gepflegt. Denn der Markt soll vor allem mit seinen Bedienungsabteilungen punkten. Bemerkenswert sind der Reifeschrank für Käse und der für Fleisch, die Salatbar, die Bar zur Weinverkostung, die Pralinentheke, die Saftbar für frisch gepressten Orangensaft und der Ruhebereich in der Nähe der Kassenzone (wie ein kleines Café). Auf Aktionen wird deutlich hingewiesen (Schlemmerabend mit Ralf Zacherl, Streetfood-Duell, Puppendoktor). In der Werbung setzt Wehrmann nicht nur auf Handzettel: Internet und Sonderflyer für Aktionen und Events sind Standard.

Im Detail
  • Verkaufsfläche: 3.300 qm
  • Eröffnet: 1969, 2010 ren.
  • Öffnungszeiten: Mo-Sa 7-21 Uhr
  • Mitarbeiter: 110, davon 17 VZ
  • Sortiment: 32.000 Artikel
  • Brutto-Umsatz: 21,38 Mio. Euro
  • Umsatz/qm: 6.477 Euro
  • Durchschnittsbon: 26,30 Euro