Nachhaltigkeits-Kennzeichnung Siegelflut verwirrt

Die Vielfalt an Öko- und Bio-Siegeln verwirrt die Verbraucher. Rund die Hälfte der Bundesbürger bewertet speziell Informationen zum Thema Nachhaltigkeit oft als unverständlich und widersprüchlich, so das Ergebnis einer Studie des Hamburger Beratungsunternehmens Edelmann und des Marktforschungsunternehmens TheConsumerView.

Freitag, 04. November 2011, 10:54 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: LP-Archiv

Dennoch bevorzugen zwei Drittel der befragten Verbraucher nachhaltige Produkte gegenüber denjenigen, die keine Kennzeichnung haben.

Das Siegel des Bio-Anbauverbandes Bioland, das Fairtrade-Logo sowie das Logo der Naturschutzorganisation WWF haben der Studie zufolge hohe Wiedererkennungswerte und werden als nachhaltig bewertet. Während speziellere Siegel, die zum Beispiel den Schutz des Regenwaldes oder eine nachhaltige Fischerei versprechen, dagegen eher im Mittelfeld landeten.

Insgesamt 82 Prozent der Verbraucher wünschen sich eine einheitliche Kennzeichnung, um nachhaltig produzierte Waren besser beurteilen zu können. 63 Prozent wollen einem solchen Siegel nur dann ihr Vertrauen schenken, wenn es staatlich anerkannt ist.

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