In absoluten Zahlen kann das FFH einen Rekordzuwachs von 91 Mio. Euro vermelden. Mit dem Kauf fair gehandelter Waren unterstützen Verbraucher langfristige Strategien zur Bekämpfung von Hunger und Armut, so das FFH. „Der Faire Handel schafft sichere Einkommen im ländlichen Raum und ermöglicht es Kleinbauern, das Potential ländlicher Regionen zur Ernährungssicherung zu entfalten", erklärt Geschäftsführerin Antje Edler.
Mit einem Anteil von 32 Prozent am Gesamtumsatz ist Kaffee nach wie vor die wichtigste Warengruppe im Fairen Handel. Der Absatz wuchs hier um 38 Prozent auf 8.152 t. Auch Tee legte zu (plus 42 Prozent), ebenso Zucker (plus 14 Prozent), Kakao und Schokolade (plus 16 Prozent).
Nach Angaben des FFH bieten rund 33.000 Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Drogerien und Discounter mittlerweile Produkte aus Fairem Handel an. Das sind 3.000 mehr als im Vorjahr.
Fairer Handel Rekordumsätze mit fairen Waren
Die Deutschen kaufen so fair wie nie zuvor: 2010 gaben die Konsumenten 413 Mio. Euro für fair gehandelte Produkte aus, wie das Forum Fairer Handel (FFH) mitteilt. Dies entspricht einer Steigerung von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Vervierfachung innerhalb der letzten sechs Jahre.
Das könnte Sie auch interessieren
LP international - Nachrichten
-
SchweizEmmi legt starkes Jahresergebnis vorDie Schweizer Emmi Gruppe hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht und ein deutliches Umsatzwachstum erzielt. Das Unternehmen profitierte von organischem Wachstum und positiven Übernahmeeffekten.
-
Spanien/PortugalMercadona investiert in Mitarbeiter
Der spanische Lebensmittelhändler Mercadona hat nach eigenen Angaben mehr als eine Milliarde Euro zur Stärkung der Kaufkraft und Verbesserung der Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter bereitgestellt. Dazu zählen Bonuszahlungen, Lohnerhöhungen und längere Urlaubszeiten.
-
Niederlande/BelgienJumbo steigert Gewinn und hält Marktanteil stabilDer niederländische Lebensmittelhändler Jumbo hat seinen Jahresbericht veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von 10,64 Milliarden Euro, 300 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.