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Eis Exportnation Deutschland

Lebensmittel Praxis | 16. Juli 2019
Eis: Exportnation Deutschland
Bildquelle: Viba

Im außergewöhnlich warmen und trockenen Jahr 2018 sind rund 160.000 Tonnen Speiseeis nach Deutschland importiert worden. Das war zwar eine mehr als doppelt so große Menge wie noch zehn Jahre zuvor (2008: 75.000 Tonnen). Mit 170.000 Tonnen Eis, die 2018 ins Ausland verkauft, bleibt Deutschland aber dennoch ein Nettoexporteur, so das Statistische Bundesamt (Destatis).

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Die industriellen Hersteller von Speiseeis haben laut E.I.S. Info Service im Jahr 2018 im Inland 584,2 Mio. Liter Speiseeis abgesetzt. Dies bedeutet ein Mengenwachstum von 11,8 Prozent (2017: 522,6 Mio. Liter). Der Umsatz stieg 2018 um 13 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro (2017: 2,3 Mrd. Euro).

Jeder Bundesbürger hat 2018 im Durchschnitt 8,7 Liter Eis (inklusive Eisdielen-Eis sowie Soft-Eis) verzehrt (2017: 7,9 Liter). Dies entspricht rund 124 Kugeln.

Der steigende Import von Speiseeis geht mit einer wachsenden Anzahl an Eissalons einher. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland insgesamt 8.310 Eissalons. Im Jahr zuvor waren es noch 7.930, im Jahr 2014 erst 6.128. Im Durchschnitt arbeiteten fünf Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerinnen in einem Eissalon. Ein Unternehmen, das Eissalons betreibt, setzte im Jahr 2017 durchschnittlich rund 220.000 Euro um. Manche dieser Unternehmen betreiben gleich mehrere Eiscafés.