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Reemtsma Gerüchte um Stellenstreichungen

Lebensmittel Praxis | 20. Februar 2018
Reemtsma: Gerüchte um Stellenstreichungen

Bildquelle: LP-Archiv

Bei den Mitarbeitern des Hamburger Zigarettenunternehmens Reemtsma wächst laut „Hamburger Abendblatt“ und dem Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) offenbar die Sorge um den Erhalt des Arbeitsplatzes. Es gehe um „Planungen zu möglichen Veränderungen am Standort Hamburg informiert“. Auch ein Abbau von Arbeitsplätzen sei möglich.

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Laut Reemtsma sind die Gespräche über die geplanten Veränderungen am Standort Hamburg noch nicht abgeschlossen. Der Vorstand hat die Belegschaft zu einem frühen Zeitpunkt der Planungen aus Gründen der Transparenz und Offenheit informiert und betont, dass die vorgestellten Planungen nicht final sind. Für das Geschäftsjahr 2018 betrifft die geplante Restrukturierung bis zu 85 Arbeitsplätze am Standort Hamburg. Alle Planungen über das Jahr 2018 hinaus, also die Geschäftsjahre 2019 und 2020, sind nach heutigem Stand nur richtungsgebend.

Die derzeitige Überprüfung der Aufstellung betrifft die gesamte Konzerngruppe. Die Verlagerung von globalen Funktionen oder Teilen davon müsse laut Reemtsma auch immer eine Entscheidung sein, die in Hinsicht auf die globale Wettbewerbsfähigkeit getroffen werden müsse. Die Produktionsvolumina weltweit seien in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Dabei sei sich Reemtsma als deutscher Teil eines globalen Konzerns seiner sozialen Verantwortung am Standort bewusst. Daher suchten Vorstand und Betriebsrat gemeinsam nach fairen, bestmöglichen und sozial verträglichen Lösungen.

Vorstand und Betriebsrat teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, der Standort Hamburg sei zu keinem Moment in Frage gestellt. Im Gegenteil: Künftig würden die strategischen Planungen und Marketingkonzeptionen für den skandinavischen Raum inklusive der Next-Generation-Products-Vermarktung für das Cluster „D-A-CH & Nordics“ von Hamburg aus betreut, was wieder Arbeitsplätze schaffen könne.