Bisher liegen dem BVL allerdings erst 23 Analyseergebnisse vor, die alle von Kontrollen der per Flugzeug eingeführten Waren stammen. Bei allen Proben lagen die Messwerte für die Radionuklide Jod-131, Cäsium-134 und Cäsium-137 in einem Bereich, der der normalen Hintergrundbelastung entspricht, und damit weit unter den gültigen Höchstwerten, so das Amt. Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten hatten sich am 25. März auf verstärkte Einfuhrkontrollen bei Lebensmitteln und Futtermitteln aus Japan verständigt. Seit dem 13. April werden einheitliche, strengere Grenzwerte für die radioaktive Belastung importierter japanischer Erzeugnisse angewendet. Allerdings: Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima importiert Deutschland kaum noch Lebensmittel aus Japan. Aus diesem Grund ist trotz lückenloser Kontrollen die Anzahl der durchgeführten Messungen nach wie vor niedrig. Schon vor dem 11. März war der Anteil japanischer Lebensmittel mit 0,055 Prozent aller in Deutschland importierten Güter der Land- und Ernährungswirtschaft äußerst gering. Aus Japan kommen Nischenprodukte und Spezialitäten wie Würzsoßen, Wein, Tee und Mate sowie Backwaren. Bisher sind japanische Waren, die nach dem Reaktorunfall in Fukushima erzeugt bzw. hergestellt wurden, nur über den Luftweg nach Deutschland gekommen.
Japan Keine Strahlenbelastung bei Importen
In Deutschland ist bei Kontrollen der Länderbehörden bislang keine erhöhte Strahlenbelastung bei Lebensmittelimporten aus Japan festgestellt worden. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit.
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