So soll sichergestellt werden, dass nur gesundheitlich unbedenkliche Fische verwendet würden. Neben den staatlichen Grenzeingangskontrollen würden die Unternehmen Kontakte zu ihren Lieferanten im Pazifik nutzen, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Fischindustrie und des Fischhandels, Matthias Keller. Bisher habe man weder bei Alaska-Seelachs aus dem Nordwest- und Nordostpazifik als auch bei weiteren Fischereierzeugnissen wie Wildlachs aus dem Pazifik Cäsium 134 oder Cäsium 137 nachgewiesen. Diese Ware sei vor dem Erdbeben gefangen worden. Keller verweist zudem darauf, dass im März im Pazifik gefangene Fische erst im Juni in Deutschland ankämen.
Fischindustrie Frühzeitige Kontrolle auf Radioaktivität
Die Fischindustrie will im Pazifik gefangene Ware frühzeitig auf Radioaktivität untersuchen lassen. Der Fisch solle schon im Hafen untersucht, zusätzlich Stichproben bei der Rohwarenkontrolle vor der Verarbeitung beziehungsweise dem Handel in Deutschland genommen werden.
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