Neben produktbezogenen Standards einzelner Wirtschaftsräume wie IFS (International Food Standard) oder BRC (British Retail Consortium) soll sich bei international agierenden Unternehmen nun vermehrt FSSC 22000 durchsetzen. „Wir rechnen damit, dass FSSC 22000 insbesondere in Regionen prägend sein wird, die nicht auf nationale Standards zurückgreifen – wie zum Beispiel Asien oder Osteuropa", sagt Bettina Tillmanns vom TÜV Süd. Relevanz habe der neue Standard insbesondere für global agierende Hersteller, Händler und Zulieferer.
Die Global Food Safety Initiative, ein Netzwerk führender Lebensmittelhersteller und -händler, unterstützt die Einführung von FSSC 22000. Das Zertifizierungssystem beruht auf ISO 22000 und wird durch die Anforderungen von PAS 220 der Publicly Available Specification des British Standard Institutes präzisiert.
TÜV SÜD Neue Systemzertifizierung
Die TÜV SÜD Management Service GmbH hat von der Foundation for Food Safety Certification (FSSC) die Zulassung erhalten, Betriebe nach FSSC 22000:2010 zu zertifizieren. FSSC 22000 hat den Anspruch, als Systemzertifizierung mit ganzheitlichem Ansatz den gesamten Ablauf der Lebensmittelproduktion zu umfassen - von der Wasser- und Luftversorgung über Personalhygiene bis hin zur Abfallwirtschaft – und so Lebensmittel-Risiken beherrschbar zu machen.
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