„Too Good to Go“:Kopenhagen

Bildquelle: Kristian Juul Pedersen

„Too Good to Go“ Kopenhagen

Mit wenigen Clicks zum Lebensmittelretter werden, das verspricht die App „Too Good to Go“. Nun haben die Gründer in Kopenhagen einen Laden eröffnet.

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Zu schade zum Wegwerfen : Die Macher der App „Too Good to Go“ haben Lebensmittelverlusten seit 2016 den Kampf angesagt. Dank ihrer Erfindung können gastronomische Betriebe übrig gebliebene Speisen, die sonst entsorgt werden müssten, zu kleinen Preisen anbieten. Kunden bestellen und bezahlen über die App und können das Essen während eines festgelegten Zeitraums im Restaurant oder Café abholen. Rund 4,6 Millionen Nutzer in mehr als acht europäischen Ländern, auch Deutschland, retten bereits auf diese Weise Lebensmittel vor der Mülltonne. Nun ging das Unternehmen einen Schritt weiter. Am 8. August eröffnete im dänischen Frederiksberg das erstes Ladengeschäft für Überproduktionen unter dem gleichen Namen. „Bis zu 40 Prozent der Lebensmittel in Europa werden entsorgt, bevor sie überhaupt in die Läden kommen. Daher bieten wir Produzenten und Großhändlern nun einen Ort, an dem die Verbraucher überschüssige Ware kaufen können“, sagte Mette Lykke, CEO von Too Good To Go. Hier können Kunden Überraschungstüten von bekannten Herstellern wie Unilever, dem Gewürzhersteller Santa Maria und Skandinaviens Bio-Großhändler Urtekram „retten“.

Foto: Mette Lykke (l.), CEO von Too Good To Go, begrüßte Prinzessin Marie von Dänemark zur Eröffnung.