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Shoppyland nahe Bern Schöne neue Welt

Markus Oess | 08. September 2010

Das Shoppyland nahe Bern war in die Jahre gekommen und wurde nun auf Vordermann gebracht. Auch der Migros-Markt strahlt in neuem Glanz.

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Zum Markt
Das Gesicht des Shoppylands (Baujahr 1975) hat sich über die Jahre gewandelt. Als letztes kam ein Anbau dazu, um die Achs-Harmonie des Baukörpers herzustellen. Als „Familieneinkaufs-Center“ gedacht, zielt Shoppyland auf mittlere und niedrige Preislagen, sagt Erich Hürlimann, Leiter Verkaufsstellenplanung der Migros Aare. Der Lebensmittelmarkt wurde in Kooperation mit den Spezialisten, den italienischen Verbund-Firmen Interstore Design (Storedesign) und Schweitzer Project (Ladenbau), konzeptionell runderneuert:

  • gekonnter Spagat zwischen  hochwertigem Auftritt und  moderater bis preisgünstiger Positionierung
  • Profilierungssortimente Frische
  • Prepacking im Markt
  • Große Bake-off-Station
  • erste CO2-Kälteanlage in  dieser Größenordnung ^
  • neues Farbleit- & Beleuchtungssystem
  • sehr breite Gänge und gute Übersichtlichkeit  (Hauptgänge 3,5 m)
  • Shop-Module
  • Bistro in der Marktmitte und Spielecke

Robert Bühler, Marktleiter „Der Frischebereich verzeichnet seit der Umstellung überdurchschnittliche Umsatzzuwächse.“

Fakten


  • letzter Umbau: 2009
  • Artikelzahl: ca. 50.000,  davon 70 Prozent Food
  • Verkaufsfläche: 6.100 qm
  • Mitarbeiter (nach Kopf): 166
  • Planumsatz 2010: 90 Mio. CHF
  • Adresse: Shoppyland, Industriestraße 10 3321 Schönbühl, Schweiz

Bild 1-6

1 Nachgezeichnet: Rolltreppen verbinden die Etagen von Shoppyland, das 2008 rund 254 Mio. CHF Umsatz erlöste. Umbauzeit: 2007 bis 2009.
2 Nachgebildet: Die Obst- und Gemüse-Abteilung versprüht Wochenmarkt-Atmosphäre.
3 Nachgerechnet: Während des Umbaus zog der Markt für drei Monate ins angrenzende
Parkhaus. Jetzt hat alles wieder seine Ordnung.
4 Nachgeholt: Die 3,5 m breite Hauptgänge werden von Aktionsblöcken flankiert.
5 Nachgemacht: Die Fischtheke erinnert an eine Fischhalle, ohne zu dick aufzutragen.
6 Nachgelegt: Das Bistro in der Marktmitte lässt die Verweildauer im Markt steigen.