IT-Outsourcer Neue Service-Modelle

Donnerstag, 26. August 2010 - Management
Bernd Liening

Inhaltsübersicht

In einigen Bereiche setzt der Handel verstärkt auf Outsourcing. Dazu gehören in erster Linie spezielle IT-Leistungen, aber auch bestimmte Tätigkeiten in den Filialen.

Für den Handel war Outsourcing immer eine Option, um eigene Kapazitäten zu schonen oder die Rendite zu erhöhen. Die klassische Frage des „make or buy“ lautet dabei: Welche Funktionen, Prozesse und Dienstleistungen gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens, und wie verhalten sich die Kosten von „make“ gegenüber einer externen „buy“-Lösung? Für den Handel war Outsourcing immer eine Option, um eigene Kapazitäten zu schonen oder die Rendite zu erhöhen. Die klassische Frage des „make or buy“ lautet dabei: Welche Funktionen, Prozesse und Dienstleistungen gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens, und wie verhalten sich die Kosten von „make“ gegenüber einer externen „buy“-Lösung?

Ob in Konzernen oder im mittelständischen Handel – in ihren IT-Bereichen setzen immer mehr Unternehmen auf das Outsourcing einzelner Funktionen oder auch kompletter Abläufe. Beispiel elektronischer Datenaustausch (EDI). Statt EDI-Software zu kaufen, die von jedem Unternehmen intern gehostet werden muss, wird zunehmend auf Outsourcing-Lösungen zurückgegriffen. 

Wie Studien von Forrester, IDC und anderen Marktforschern belegen, lassen sich durch dadurch IT-Kosten senken und Kapazitäten entlasten. Software für EDI- und andere B2B-Anwendungen wird überflüssig. Fortlaufende Wartungs-, Hardware-, Betriebs-, Integrations- und Anpassungskosten, die heute das Budget belasten, entfallen ebenfalls. „Bezahlt wird in jedem Fall lediglich die tatsächliche Anzahl der übertragenen Dokumente“, heißt es dazu bei der auf IT-Outsourcing spezialisierten Crossgate AG in München.

Die Metro Group setzt bei EDI auf eine umfassende Outsourcing-Strategie, die gemeinsam mit SA2 Worldsync, einer Pironet-Tochter, realisiert wird. Nach Definition der künftigen Systemumgebung passt SA2 Worldsync seine EDI-Plattform an die speziellen Anforderungen der Metro an. Darüber hinaus betreibt SA2 Worldsync die EDI-relevanten Applikationen der Metro im konzerneigenen Rechenzentrum und übernimmt das bestehende EDI-Team. Die neue Lösung soll die EDI-Prozesse optimieren, die Datenqualität weiter verbessern, Aufwände und Kosten senken sowie dabei helfen, den Anteil am elektronischen Datenverkehr in allen Ländern kontinuierlich zu erhöhen.