Obst Beeren - Tipps und Wissenscheck

Schnell muss es gehen, wenn man Beeren verkauft – bei ungünstigen Bedingungen – von einem auf den anderen Tag.

Donnerstag, 14. Juni 2012 - Warenkunden
Heidrun Mittler
Artikelbild Beeren - Tipps und Wissenscheck
Erdbeerenernte. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bildquelle: Hoppen, fotolia, Mugrauer
Tipps zum Einmachen
Beeren schmecken pur, als Kuchenbelag, im Quark oder Müsli. Wenn man den Geschmack des Sommers konservieren will, kann man sie einmachen.

In der Hochsaison, wenn die Preise einen vergleichsweise niedrigen Stand erreicht haben und große Mengen verfügbar sind, ist die ideale Zeit zum Einmachen. Dann verkauft man den Kunden nicht nur das Obst, sondern auch alle notwendigen Utensilien zum Einmachen. Grundlage dazu ist Zucker, dabei muss man eine Reihe unterschiedlicher Gelierzucker-Varianten berücksichtigen. Außerdem: Gelierhilfen, Zitronensaft, Gewürze wie Zimt oder Vanille, Twist-off-Gläser, Entsafter, Etiketten zum Beschriften der Gläser. Immer wieder ein Thema: Rumtopf, hierzu braucht man hochprozentigen Rum, das entsprechende Gefäß, Zucker, verschiedene Früchte und – ganz wichtig – die Anleitung, wie es richtig geht.

Tipp: Warenverkaufskunde „Einmachen", erschienen in der Lebensmittel Praxis 11/2010.

{tab=Fragen:}
Wer diese Warenverkaufskunde aufmerksam gelesen hat, kann die folgenden Fragen leicht beantworten. Die Antworten stehen darunter.

  1. Warum werden Beeren von Hand gepflückt und direkt in die Verkaufsverpackungen gelegt?
  2. Nennen Sie Produkte, die man gemeinsam mit Beeren platzieren kann!
  3. Was haben Beeren mit Rumtopf zu tun?

{tab=Antworten:}

  1. So werden sie möglichst wenig beschädigt.
  2. Tortenböden, Sprühsahne, Tortenguss, Zucker, Gelierzucker und vieles mehr.
  3. Beeren sind je nach Rezept eine Zutat für Rumtopf.
Die Warenverkaufskunde erscheint regelmäßig als Sonderteil im Magazin Lebensmittel Praxis.
Wir danken der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse für den fachlichen Rat und das zur Verfügung gestellte Bildmaterial.
Fotos: Hoppen, fotolia, Mugrauer

Bilder zum Artikel

Bild öffnen Diese Warenkunde beschäftigt sich mit Beeren. (Bildquelle: Hoppen)
Bild öffnen Erdbeerenernte. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen 2 von 3 Verbrauchern kaufen ihre Erdbeeren in Supermärkten und Discountern. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Himbeeren: Verwandte der Rosen, weisen einen einzigartigen, charakteristischen Geschmack auf. Sie wachsen an mehr oder weniger bestachelten Halbsträuchern. Haupterntezeit ist Juli. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Brombeeren: Vollreife Brombeeren sind dunkelrot, schwarz-violett bis schwarz glänzend, sehr saftig und süß-säuerlich im Geschmack. Wegen ihrer dunklen Farbe nehmen sie viel Wärme auf und werden schnell überreif. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Heidelbeeren Kultur-Heidelbeeren wachsen an bis zu zwei Meter hohen Sträuchern. Sie sind größer als ihre wild wachsenden Verwandten, haben ein festeres, helles Fruchtfleisch und sind länger lagerfähig. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Erdbeeren: Die hellroten Früchte kommen mit Kelch und kurzem (nicht vertrocknetem) Stiel in den Verkauf. Sie müssen sauber, dürfen aber nicht gewaschen sein – das würde die Haltbarkeit verringern. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Stachelbeeren: Die einzige Beerenart, die auch grün und unreif gepflückt wird, weil sie dann weniger empfindlich und etwas länger lagerfähig ist. Für den Frischverzehr aber eignen sich die rot gefärbten Beeren. Je nach Sorte haben sie eine glatte oder behaarte, feine oder feste Schale. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Johannisbeeren: Ob rot, schwarz oder sogar weiß – von allen Beerenarten haben Johannisbeeren den höchsten Fruchtsäureanteil. Rote schmecken süß-aromatisch bis herb-säuerlich, Schwarze säuerlich-bitter. (Bildquelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI)/Pressebüro deutsches Obst und Gemüse)
Bild öffnen Beeren schmecken pur, als Kuchenbelag, im Quark oder Müsli. (Bildquelle: fotolia)
Bild öffnen Eines ist allen Beeren gemeinsam: Sie sind Mimosen. (Bildquelle: Mugrauer)

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