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Henkell & Söhnlein Rohstoffkosten belasten

Lebensmittel Praxis | 13. Juni 2013

„Die Anbauflächen für Wein gehen europaweit zurück, also auch die Ernten", sagt Dr. Andreas Brokemper, Sprecher der Geschäftsführung bei Henkell & Söhnlein. Sein Haus ist dadurch natürlich bei den Beschaffungskosten sowohl im Sekt- als auch im Wein- und Spirituosenbereich betroffen. Über eigentlich fällige Preiserhöhungen lässt sich Brokemper allerdings wenig entlocken.

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Dieses Thema solle erst mit den Handelspartnern besprochen werden. Die Rohstoffpreiserhöhungen dürften jedenfalls nicht zu Lasten der Qualität gehen.

Das Geschäftsjahr 2012 bezeichnete Brokemper für die Oetker-Tochter als „anspruchsvoll, aber recht ordentlich". Henkell & Söhnlein hat 677,6 Mio. Euro umgesetzt, etwas mehr als im Vorjahr. Allerdings kommt das Wachstum mittlerweile aus dem Ausland, der deutsche Markt verliert. Das liegt aber nicht am Stammgeschäft Sekt, sondern an Rückgängen im Spirituosengeschäft (Aufgabe der Lohnabfüllung). Die Internationalisierung wird vorangetrieben.