So gelte für das Siegel „Qualität aus Bayern", dass 100 Prozent der Inhaltsstoffe aus dem Freistaat stammen müssen. Bei anderen regionalen Gütesiegeln sei die Vorgabe mindestens 50 Prozent. Für die Verbraucher sei daher kaum nachvollziehbar, ob die Lebensmittel tatsächlich aus ihrer Umgebung stammen. Um mehr Klarheit bei der Werbung für regionale Lebensmittel zu schaffen, will der Bund mit den Ländern ein neues Zusatz-Kennzeichen entwickeln. In einem „Regionalfenster", das Hersteller freiwillig auf die Packungen drucken können, könnte der Regionalbezug dann konkret erläutert werden.
Verbraucherzentrale Wirrwarr bei Regionalsiegeln
Verbraucherschützer fordern einheitliche Standards für regionale Lebensmittel. Die Vorgaben für den Zusatz „Aus der Region" seien von Bundesland zu Bundesland höchst unterschiedlich, kritisierte Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern.
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