Auftraggeber der Studie sind die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU), der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Handelsverband Deutschland (HDE) sowie der Markenverband. Ein weiteres Ergebnis: Schon in diesem Jahr werden die bei den Dualen Systemen gemeldeten Vertragsmengen erheblich zurückgehen. Dies liege vor allem daran, dass Systemteilnehmer Mengen vorsätzlich nicht meldeten, um Kosten zu sparen. So werde die ordnungsgemäße Verwertung gefährdet. Nach den Worten von Studienleiter Kurt Schüler, Geschäftsführer der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM), führten die Ausnahmeregelungen der 5. Novelle der Verpackungsverordnung jetzt dazu, dass der positive Regelungsansatz ausgehöhlt werde. Die Auftraggeber der Studie appellieren an die Dualen Systeme und die Industrie, ihren rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.
Duale Systeme Existenz bedroht
Eine Studie erwartet für 2011 einen Rückgang der bei den Dualen Systemen gemeldeten Vertragsmengen um bis zu 20 Prozent. Dies könnte die Finanzierung der flächendeckenden, haushaltsnahen Sammlung von Verkaufsverpackungen für Endverbraucher stark gefährden.
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